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Tag: Landwirtschaft

BUND Naturschutz-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Geglücktes Experiment

Zum ersten Mal hatte sich die Kreisgruppe Rosenheim des BUND Naturschutz (BN) dazu entschlossen, eine Podiumsdiskussion zur Landtagswahl mit Direktkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien aus Stadt und Landkreis Rosenheim durchzuführen. Viele Zuhörer waren sich einig: Das Experiment ist geglückt! weiterlesen… »

Film zu Landgrabbing DAS GRÜNE GOLD

3. Juni 2018
19:30bis21:30

DAS GRÜNE GOLD (Orig.: Dead donkeys fear no hyenas) | Dokumentarfilm | 

Schweden – Deutschland – Finnland / 2016 / 80 Min / OmU

Juma-Film | Attac Rosenheim

Ackerland – das neue grüne Gold. Konjunkturmaschine oder Ausverkauf? Weltweit verlangt der globale „Markt“ Agrarflächen: für Cash Crops, Biosprit, Spekulation. Besonders attraktiv ist Äthiopien. Die Regierung erhofft Einnahmen durch ausländische „Investoren“. Weltbank und EU agieren mit; unter dem Label: „Entwicklungshilfe“. Die Folgen: Zwangsumsiedlungen, 1 Million Kleinbauern verliert ihre Lebensgrundlage, Böden werden überfordert – wer widerspricht, erfährt die harte Hand der Regierung. So auch der äthiopische Umweltjournalist Argaw, der sich damit in Gefahr bringt.

Der schwedische Regisseur Joakim Demmer trifft für seinen Real-Thriller Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. „Er zeichnet ein groteskes Bild von globalen Investoren als heiliger Kuh neoliberaler Entwicklungspolitik. Und er erzählt von einer Tragödie.« [Schwäbische Zeitung]

Veranstaltet von JUMA-Film und Attac Rosenheim. Eintritt frei. Spenden sind gern gesehen.

Veganmania Rosenheim – das vegane Straßenfest 2015

22. August 2015
10:00bis19:00

Veganmania Rosenheim 2015

Das Sommerfest zum Schlemmen, Staunen und Genießen geht in die zweite Runde. Diesmal rocken wir den Salzstadel Rosenheim, vor der Stadtbibliothek! Mit dabei sind viele vom Erfolgsteam 2014 :), also leckere Essensstände und die tollsten, interessantesten Tier- und Umweltschutzvereine des Landes. Inklusive Ständen von Greenpeace Rosenheim und dem Bündnis „Rosenheim nazifrei!“. Natürlich gibts auch wieder fantastische Live-Musik und eine Kochshow von einem wahren Meister des guten Geschmacks! Highlight dieses Jahr: eine Comedy Show zum Thema!

Am Stand von Greenpeace RO sammelt man wieder Unterschriften und selbstgestaltete „Putzlappen“ für das „Schutzgebiet Arktis“.

Hier der Zeitplan:

10.30 Eröffnungsansprache

11.15 Musik: Michaila Kühnemann

12.00 Kochshow mit Serkan Tunca

13.15 Musik: Kasita Kanto

14.00 Tierschutztheater

14.45 Musik: Grub

15.30 Kabarett mit Andy Sauerwein

16.15 Musik: Michaila Kühnemann

16.45 Vortrag: Sea Shepherd

17.30 Musik: Kasita Kanto

18.30 Musik: Grub

https://www.facebook.com/KultkinoDillingen#!/events/416205575231355/?feed_story_type=22&action_history=null&pnref=story

Informationsveranstaltung: Dienstleistungen und Interessenvertretung für Betreiber von Photovoltaikanlagen

24. März 2014
19:30bis21:00

Themen:

„Nachhaltig Sonne ernten! Wie betreibe ich meine PV-Anlage erfolgreich?“
Andreas Hofmann, BBV-LandSiedlung

„Aktuelle Themen zur Photovoltaik – 50,2-Hertz und Einspeisemanagement – Was müssen
PV-Anlagenbetreiber beachten?“
Anna Neumeier, Bayerischer Bauernverband Generalsekretariat

„Steuerliche Aspekte bei PV Anlagen“
Friederike von Heydebrand und der Lasa

„Rosolar – 100 % Erneuerbare Energie im Rosenheimer Land“
Martin Winter, Vorsitzender des Vorstands von Rosolar

Veranstalter: Bayerischer Bauernverband, Geschäftsstelle Rosenheim gemeinsam mit ezro und Rosolar e.V.

Termin: 24. März 2014, 19:30 h
Ort: Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter, 83024 Rosenheim

Einladungsschreiben: Einladung PV Veranstaltung

„Die alltägliche Krise – unsere Lebensmittel“

15. Juni 2012
20:00bis22:30

Die alltägliche Krise – unsere Lebensmittel (Vortrag mit Gespräch)

Was steckt in unserer Nahrung? Wie gesund sind unsere “Lebensmittel”?

Dazu informiert Andreas Scheibner, seit vielen Jahren bei Greenpeace Rosenheim aktiv.

Das Referat findet statt im „Z“, Rosenheim, Innstr. 45a. Der Eintritt ist frei.

Film + Vortrag „FRISCH AUF DEN MÜLL“

16. November 2011
19:00bis22:00
Filmvorführung (45 Min.) im Katholischen Bildungszentrum, Rosenheim, Pettenkoferstraße.Im Anschluß an den Film liest Stefan Kreutzberger, Autor von: Die Essensvernichter: Taste the Waste – Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist (Kiepenheuer & Witsch) aus seinem Buch und steht für ein Gespräch zur Verfügung.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe: „1001 Nacht mit Hunger verbracht – das Märchen von billigen Lebensmitteln“, organisiert von Bildungswerk, Weltladen und Attac Rosenheim. Gleichzeitig läßt sich die Ausstellung „Abgeerntet – Wer ernährt die Welt“ des INKOTA-Netzwerks (Mitglied von Attac Deutschland) besichtigen. 

Hier eine Besprechung der Langfassung des Films TASTE THE WASTE (unsere Version, FRISCH AUF DEN MÜLL, dauert 45 Minuten):

Hätten mahnende Kinofilme unmittelbare Auswirkungen auf unser Konsumverhalten, müsste einem angesichts der aktuellen Fülle an Dokumentationen zum Themenspektrum „Ökologie und Ernährung“ um die Zukunft des Planeten nicht bange sein.Valentin Thurn beschäftigt sich in seinem Film mit den Unmengen an Lebensmitteln, die in der westlichen Welt produziert und systematisch auf den Müll geworfen werden, bevor sie überhaupt auf die Tische der Verbraucher gelangen.Er beginnt seine Reise rund um den Globus bei jugendlichen Mülltauchern in Wien, die allabendlich die Container von Supermärkten nach Essbarem durchstöbern („containern“ genannt), führt am Beispiel eines französischen Geschäfts vor, wie generalstabsmäßig tadellose Produkte schon vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums entsorgt werden, zeigt, wie afrikanische Bananen-Bauern um ihre Existenz kämpfen, weil ihre Früchte nicht den EU-Normen entsprechen und stellt schließlich zaghafte Versuche wie „Community Supported Agriculture“ oder „City Gardening“ in New York vor, die dem grassierenden Irrsinn etwas entgegen zu setzen versuchen.

Mit den Lebensmitteln, die in Europa und den USA im Müll landen, so erfährt man auf einer eingeblendeten Schrifttafel, ließe sich der Hunger in der Welt problemlos stoppen.  Auch der Klimawandel fiele weit weniger extrem aus.

Dabei geht es dem Autor nicht um das weggeworfene Schulbrot, sondern um ein von den Industrie-Nationen errichtetes System der Verschwendung. So wird hierzulande jede zweite, eigentlich einwandfreie Kartoffel bereits bei der Ernte aussortiert, weil sie in puncto Form und Größe nicht der Norm entspricht. Bei anderen Feldfrüchten sieht es kaum anders aus. Dass krumme Gurken trotz gelockerter EU-Norm nicht in den Handel gelangen, hat vornehmlich damit zu tun, dass gerade Exemplare nun mal Platz sparender zu verpacken sind.

Der Film kommt ohne Kommentar aus. Anders als Ministerin Aigner im Interview, für die nicht Handelsketten oder EU-Vorgaben die Verantwortung tragen müssen, sondern die Verbraucher: weil der Kunde z.B. erwartet, dass Bäckereien auch kurz vor Ladenschluss noch das komplette und möglichst frische Sortiment bereit zu halten hat – was tatsächlich dazu führt, dass 20 Prozent der täglichen Produktion auf dem Müll landen.

Valentin Thurn hat bereits mehrere Reportagen zu diesem Thema gedreht; auch „Taste the Waste“ wurde bereits 2010 in einer gekürzten Fassung („Frisch auf den Müll“) im Fernsehen ausgestrahlt. Es gelingt ihm, die Lebensmittelverschwendung in all ihrer globalen Komplexität darzustellen. Am sinnfälligsten wird die Absurdität in einer Sequenz, in der eine aus Kamerun stammende Frau, die für die gemeinnützige Pariser Tafel arbeitet, auf Geheiß ihres Chefs eine Packung mit unversehrten Brechbohnen aus Kenia in den Müll werfen soll, weil die aufgedruckte Haltbarkeitsfrist in Kürze abläuft. Filmisch ist das Ganze eher reportageartig als cineastisch aufbereitet, wobei die Kamera immer wieder Lastwagen einfängt, die Tonnen von Lebensmitteln auf Deponien entsorgen, Müllcontainer voll bester Nahrung und tropfende „Abfall“-Pressen voller „Waste“.

 

Tomaten zu jeder Jahreszeit?

16. Februar 2011
20:00bis22:00

Tomaten zu jeder Jahreszeit – aber bitte regional !

Harro Colshorn, Bioland-Gärtner aus Bruckmühl

Mittwoch, 16.2.11, 20.00 – 22.00 Uhr

Neuwirt, Bahnhofstr. 10, in Bruckmühl

Produkte aus einheimischer Landwirtschaft  sind  zunehmend gefragt.  Aber woher kommen frisches Obst und Gemüse im Winter? Harro Colshorn, Bioland-Gärtner aus Bruckmühl  gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen regionaler Erzeugung  und darüber,  unter welchen Bedingungen Importiertes gewachsen und zu uns transportiert worden ist.

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