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Tag: Krieg

Fluchtursachen und Alternativen – Vortrag

20. Oktober 2016
19:00bis22:00

Referent: Walter Listl, Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung (ISW e.V.), München

Eine neue Völkerwanderung aus dem Süden in den Norden hat begonnen und wird auch mit Obergrenzen und Stacheldraht nicht aufzuhalten sein. Die Fluchtursachen Krieg, Armut, Unterdrückung und Umweltkatastrophe lassen sich in einem Begriff zusammenfassen: Der globale Kapitalismus. So wie das globale Kapital wie selbstverständlich für sich das Recht reklamiert, dorthin zu gehen, wo es sich am besten verwertet, so ist es das natürliche Recht der Menschen, dorthin zu gehen, wo sie ein menschliches Leben erhoffen. Was sind alternative, linke Positionen zu diesem Thema und Vorschläge zur Lösung dieser Probleme?

Veranstalter: Attac Rosenheim in Kooperation mit dem Initiativkreis Migration Rosenheim. Veranstaltungsort: Das „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“, Innstr. 45a (Hinterhaus), Rosenheim.

Info: 08061-342 965

Spielfilm „Kuroj Ame“ (Japan, 1989)

23. Oktober 2015
19:30bis22:00

Spielfilm: „Kuroj Ame“, Japan 1989; 118 Min.

1945 fällt die Atombombe auf Hiroshima. Als die 20-jährige Yasuko durch die Stadt irrt, gerät sie in den „Schwarzen Regen“. Fünf Jahre später findet Yasuko keinen Ehemann. Jeder fürchtet, dass bei ihr die „Strahlenkrankheit“ ausbrechen kann. Ihr Nachbar Yuichi verlor im Krieg als Soldat den Verstand. Der Film schildert das Leben im Nachkriegsjapan: Die „Hibakusha“ – Überlebende der Atombombenabwürfe auf Japan – leiden unter nicht nur unter Folgeschäden, sondern werden auch von den „Gesunden“ diskriminiert.

Der Film gewann auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1989 den Großen Technik-Preis und den Preis der ökumenischen Jury und war für die Goldene Palme nominiert.

Wir zeigen die deutsche Fassung zum Abschluss der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei. Altersbeschränkung: 16 Jahre.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während im Fliegerhorst Büchel (Rheinland-Pfalz) neue Atomwaffen in Deutschland stationiert werden, während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

 

Spielfilm „Die Mörder sind unter uns“ (1946)

16. Oktober 2015
19:30bis21:30

Spielfilm: „Die Mörder sind unter uns“, Deutschland 1946; 90 Min. Regie & Buch: Wolfgang Staudte.

Unter schwierigsten Bedingungen entstand dieser erste deutsche Spielfilm nach dem Krieg, ein einmaliges Zeitdokument.

Der ehemalige Militärarzt Mertens kehrt 1945 in das zerstörte Berlin zurück. Vom Krieg traumatisiert, dem Alkohol verfallen, ist er unfähig für ein „normales“ Leben. Eine zaghafte Beziehung zu einer KZ-Überlebenden entwickelt sich. Doch unverhofft trifft Mertens seinen Vorgesetzten, im Krieg für Geiselerschießungen verantwortlich, der jetzt als „ehrbarer“ Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe fertigt und sich schon wieder gutbürgerlich etabliert hat; einer Schuld ist er sich nicht bewusst.

Expressive Lichtkontraste, gekonnt symbolhafte Einbeziehung der Trümmerlandschaften. Trotz aller Einschränkungen ein hoffnungsvoller Versuch, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, die Verantwortung spezifischen Personen statt anonymen Obrigkeiten anzulasten. Doch „dieser Ansatz wurde in späteren ‚Trümmerfilmen‘ schnell verspielt.“ (Reclams Filmführer)

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_M%C3%B6rder_sind_unter_uns

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

Spielfilm „Ich war neunzehn“

3. Oktober 2015
19:30bis22:00

Spielfilm zum Tag der Deutschen Einheit:

„Ich war neunzehn“, DDR 1968; 115 Min. Regie: Konrad Wolf; Buch: Wolfgang Kohlhaase.

Ein junger Deutscher, der mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Moskau geflüchtet war, kehrt im Frühjahr 1945, als Leutnant der Roten Armee, nach Deutschland zurück. Es ist ein fremdes Land. Er trifft die verschiedensten Menschen. Impressionen einer Annäherung an die zum ‚Feindesland‘ gewordene Heimat.

„Es ist in erster Linie ein Film über menschliches Verhalten, Denken in jener Zeit, sehr subtil, genau beobachtet, sich über viele Details vermittelnd und atmosphärisch dicht sowie emotional eindringlich – so entsteht ein plastisches Mosaik jener letzten Kriegstage.“ – RBB

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_war_neunzehn

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

Spielfilm „Lettjat Schuravli“

25. September 2015
19:30bis21:30

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“:

Spielfilm „Lettjat Schuravli“, UdSSR 1957; 90 Min. Regie: Michail Kalatosow.
Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes 1958.
Das leidvolle Schicksal eines jungen Liebespaars während des „Großen Vaterländischen Krieges“.

In einer kurzen Tauwetterperiode nach dem XX. Parteitag der KPDSU gelang dieser Meilenstein des sowjetischen Kinos. Losgelöst von Stalin-Kult und politischer Lehrhaftigkeit zeigte sich eine neue Subjektivität, mit entfesselter Kamera, ausgefallenen Blickwinkeln und Tongestaltung.

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

Demonstration(en) anlässlich des G7-Gipfels

6. Juni 2015
12:00bis19:00

Großdemonstration in Garmisch-Partenkirchen

Infos hier: http://www.stop-g7-elmau.info/aktionstage/

12-14 Uhr: Auftaktkundgebung

14.30 Uhr: Demo-Zug

17 Uhr Abschlussrede

Insgesamt sind vom 4.-8. Juni Kundgebungen geplant (Sternmarsch, Dauerkundgebungen und Demo). Aktuelle Infos auch auf http://www.stop-g7-elmau.info/aktionstage/

Hier ist der Stand 27.6. nachmittags:

Dauerkundgebungen am 4./5./6. und 7. Juni

jeweils von 10 bis 20 Uhr mit Informationstischen, Pavillion und Pressezelt am Bahnhofsplatz Garmisch-Partenkirchen – Bahnhofsplatz Klais – Bahnhofsplatz Mittenwald ( nördlich vom Informationskiosk) und am Parkplatz Kranzberg.

Im Rahmen wird dort auch die Wanderausstellung “Auf der Flucht” gezeigt.

Samstag 6.06. – Großdemonstration in Garmisch

12 Uhr bis 22 Uhr Versammlung am Bahnhofsplatz auf der Straßenbiegung St.Martin/Ecke Bahnhofstraße – Große Bühne, Infozelt/Pressezelt
12 und 14 Uhr Auftakt-Kundgebung mit Informations- und Kultur-Programm
12.30 und 13.30, wenn sie rechtzeitig eintreffen kurze Rede u.a. Andelmo Cervi (http://it.wikipedia.org/wiki/Fratelli_Cervi) und griechischer Vertreter des Entschädigungsfonds (Gäste der Gruppe Angreifbare Traditionspflege(Neue Folge))
14.00 – 14.30 Kernkundgebung mit vier kurze Beiträge aus dem Bündnis (wie auf der Aktionskonferenz beschlossen) zu den Themen Antimilitarismus, Antikapitalismus, Migration und Flucht, sowie ein Statment des Bündnisses Stop G7, und kurze Rede eines/einer Aktivist*in der transnationalen Mobilisierungstour für Bewegungsfreiheit, Autonomie und gutes Leben statt G7 (www.oeku-buero.de/terminleser/events/mobitour.html)

14:30 Uhr Demonstration mit circa 4 bis 5 Lautsprecherwägen
Route Bahnhofstraße – Hauptstraße – Mittenwalder Str. – B2 Richtung Mittenwald bis zur Abzweigung Wildenauerstraße – Zwischenkundgebung – die Lautis werden gedreht, auf B2 zurück bis Rathausplatz, dann rechts in die Ludwigstraße, links in die Hindenburgstraße, links wieder auf die Hauptstraße, rechts in die Bahnhofstraße zum Kundgebungsplatz zurück
Ab circa 17 Uhr die Abschlussveranstaltung mit Konzert.

17:00 Uhr Abschlussrede von Jutta Ditfurth

Sonntag 7.06. – Sternmarsch nach Elmau –Beginn 8 Uhr

Route 1 – Garmisch-Partenkirchen (Fahrrad- und Autokorso)

Fahrradkorso
Beginn 7 Uhr Bahnhofsplatz– über Bahnhofstraße – Mittenwalder Str. – an der Linkskurve auf dem Fahrradweg an der Bundesstraße 2 nach Klais.
Von Klais Demonstration auf der Mautstraße nach Elmau.

Autokorso
Beginn 7 Uhr Bahnhofsplatz Garmisch-Partenkirchen – über Bahnhofstraße – Mittenwalder Str. –
an der Linkskurve auf der Bundestraße 2 über Klais nach Mittenwald.
Dann Demonstration von Mittenwald über Lautersee auf der Zufahrtsstraße nach Elmau.

Route 2 – Garmisch-Partenkirchen

Demonstration
Beginn 7 Uhr am Bahnhofsplatz – über Bahnhofstraße – Mittenwalder Str. – in die Wildenauer Str. zum Skistadion – weiter über Wildenauer Str. – Gasthof Partnachklamm – über Vordergraseck – Hintergraseck nach Elmau.

Route 3 – Garmisch-Partenkirchen

Demonstration
Beginn 7 Uhr am Bahnhofsplatz –  über Bahnhofstraße – Hauptstraße – Mittenwalder Str.
bis B2 Linkskurve – weiter über Auenstraße – Kainzenbadstraße – über Berggasthof Wamberg – nach Elmau.

Route 4 – Klais

Demonstration
Beginn 8 Uhr am Bahnhof Klais, dann auf der Mautstraße nach Elmau.

Route 5 – Mittenwald

Demonstration

Beginn 8 Uhr am Bahnhof Mittenwald – über Arnspitzstraße – Viererspitzstraße –Karwenddelstr. – Innsbruckerstraße –Ferchenseestraße – am Lautersee vorbei – weiter auf der Zufahrtsstraße nach Elmau

Montag 8.06. – Abschluss-Kundgebung – Beginn 10 Uhr

auf dem Bahnhofsplatz Garmisch-Partenkirchen
mit anschließender Demonstration über St.-Martinstraße – zum Marshall-Center –und wieder zurück.

Alternativgipfel (Teil II)

4. Juni 2015
09:00bis22:00

Der Anlass für den Alternativgipfel, der in München stattfindet: Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ (G7) auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Sicherheitspolitik, Probleme der Weltwirtschaft, des Klimawandels und Entwicklungsfragen beratschlagen.

Mit dem „Gipfel der Alternativen“ soll die Kritik an der Politik der G7 in die Öffentlichkeit getragen werden.
Die vielfältigen globalen Krisen sind u.a. eine Folge der herrschenden Politik. Als Alternativen sollen ökonomische, ökologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden.

Veranstalter sind zahlreiche Verbände, zB Bund Naturschutz, FIAN, Weed, Attac, AbL, Brot für die Welt, Misereor, Inkota, NordSüdForum, Ärzte der Welt, Oxfam… Siehe http://www.alternativgipfel.org/veranstalter/

Die Öffentlichkeit ist willkommen (anders als beim G7-Gipfel).

Von Rosenheim bietet es sich am 4.6. an, mit dem Zug um ca. 7.30 Uhr ab dem Bahnhof zu fahren. Treffen am besten dann gegen 7.15 Uhr in der Bahnhofshalle.

Das Programm, siehe: http://www.alternativgipfel.org/ ist wie unten. Bitte meldet Eure Teilnahme beim Gipfel selbst an! Der Gipfel begann am 3. Juni. Kostenbeitrag: EUR 10,-/5,-

Donnerstag, 4. Juni 2015:

  • 9.00 Uhr Podium II:   Freiheizhalle
    Die Welt im Ausverkauf: 
    Wachstumsdogma, Klimawandel, Folgen für den globalen Süden und Flucht/Migration 
    Jayati Ghosh (Professorin an der Jawaharlal Nehru University, New Delhi),
    Hubert Weiger (Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), Luis Muchanga (Geschäftsführer UNAC, Mosambik),
    Gertraud Gafus (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V.),
    Tina Keller (Mitglied im Koordinierungskreis von Attac D und Anti-Kohle Aktivistin)
    Moderation: Stefanie Kron (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
  • 10.45 Uhr Pause, Weg zu den Workshops
  • 11.30 Uhr Workshop – Phase I   (s. unter Workshops)
    Freiheizhalle, EineWeltHaus, Feierwerk, Gewerkschaftshaus, Kurt EisnerVerein, Kulturladen Westend
  • 13.15 Uhr Mittagspause
    Volxküchen am Feierwerk und EineWeltHaus
  • 14.15 -16:00 Uhr Workshop-Phase II (s. unter Workshops)
    Freiheizhalle, EineWeltHaus, Feierwerk, Gewerkschaftshaus, Kurt EisnerVerein, Kulturladen Westend

Aufgrund der stattfindenden Demonstration gegen die G7-Politik und Freihandelsabkommen TTIP, TISA & Co wurde das Programm des Alternativgipfels verkürzt.

Um 17.00 Uhr findet die Demo-Abschlusskundgebung auf dem Odeonsplatz mit Jean Ziegler u.a. statt.

Ab 20:00 Uhr DEINE STIMME GEGEN ARMUT-Festival, Feierwerk
Infos: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/aktiv-werden/deine-stimme-gegen-armut-festival.html

Alternativgipfel (Anlass G7-Gipfel)

3. Juni 2015
17:00bis23:00

Der Anlass für den Alternativgipfel, der in München stattfindet: Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ (G7) auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Sicherheitspolitik, Probleme der Weltwirtschaft, des Klimawandels und Entwicklungsfragen beratschlagen.

Mit dem „Gipfel der Alternativen“ soll die Kritik an der Politik der G7 in die Öffentlichkeit getragen werden.
Die vielfältigen globalen Krisen sind u.a. eine Folge der herrschenden Politik. Als Alternativen sollen ökonomische, ökologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden.

Die Öffentlichkeit ist willkommen (anders als beim G7-Gipfel). Veranstalter sind zahlreiche Verbände, zB Bund Naturschutz, FIAN, Weed, Attac, AbL, Brot für die Welt, Misereor, Inkota, NordSüdForum, Ärzte der Welt, Oxfam… Siehe http://www.alternativgipfel.org/veranstalter/

Von Rosenheim bietet es sich an, mit dem Zug um ca. 15.30 Uhr ab dem Bahnhof zu fahren. Treffen am besten dann gegen 15.15 Uhr in der Bahnhofshalle.

Das Programm, siehe: http://www.alternativgipfel.org/ ist wie unten. Bitte meldet Eure Teilnahme beim Gipfel selbst an! Der Gipfel geht dann am 4. Juni weiter. Kostenbeitrag: EUR 10,-/5,-

Mittwoch, 3. Juni 2015: Freiheizhalle

  • Ankommen und Anmeldung
  • 17.00 Uhr Begrüßung
  • 17.15 Uhr Eröffnungsvortrag:
    Die Politik der G7, die aktuellen globalen Krisen und mögliche Alternativen
    mit Prof. Jayati Ghosh (Professorin an der Jawaharlal Nehru University, New Delhi/Indien; Exekutivsekretärin der International Development Associates)
  • 18.30 Uhr Pause
  • 19.00 Uhr Podium I:
    Globale Machtverhältnisse, Freihandelsregime und die Wiederkehr von Kriegen
    Jean Ziegler (Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO Menschenrechtsrates / Autor des Buches „Ändere die Welt!“ (2015)),
    Conrad Schuhler (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.),
    Sinan Birdal (Professor an der Universität Istanbul/Türkei),
    Liliana Uribe (Menschenrechtsanwältin, Kolumbien)
    Moderation: Ulrike Herrmann (Wirtschaftsredakteurin, taz)
  • 21.00 Uhr Theaterstück „Gipfelstürmer“ vom Nö-Theater Köln
    http://www.noetheater.de/?album=gipfelstuermer
    nötheater – Gipfelstürmer final

Film „Breaking the Silence“ (Israel)

16. September 2014
19:30bis21:30

Attac Rosenheim zeigt den Film „Breaking the Silence“ (23 Min.), mit Möglichkeit zum Gespräch.

Infos zum Film:

1.) Es geht um die NGO „Shovrim Shtika“  oder „Breaking the silence“: eine israelische Nichtregierungsorganisation von ehemaligen und aktiven Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), deren Ziel es ist, die israelische Gesellschaft über die Aktivitäten der IDF in den israelisch besetzten Gebieten zu informieren, indem sie Berichte von Soldaten über ihre Erlebnisse während ihres Dienstes veröffentlicht. Homepage der NGO: http://www.breakingthesilence.org.il/

Die israelische Armee und Regierung lehnen die Organisation ab und kritisieren deren finanzielle Unterstützung durch ausländische Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schovrim_Schtika /

2.) Eine dieser Unterstützerinnen ist übrigens auch die NGO „Medico International“, die Mitglied bei Attac ist: http://attac-netzwerk.de/das-netzwerk/mitgliedsorganisationen/

Hier das Thema bei Medico International: http://www.medico.de/themen/menschenrechte/nahost/dokumente/breaking-the-silence-videos/4284/  z.B. „Wie die EU zur Erhaltung illegaler israelischer Siedlungen beiträgt“: http://www.medico.de/themen/menschenrechte/nahost/dokumente/eu-importiert-15-mal-mehr-von-illegalen-israelischen-siedlungen-als-von-palaestinensern-enthuellt-neuer-bericht-/4324/

Oder eine historisch-thematische Einführung vom September 2012 (9 Seiten): http://www.medico.de/media/bericht-breaking-the-silence.pdf

3.) Es gibt einen Video-Channel von „Breaking the silence“ auf Youtube, z.B. sagt die Militärpolizistin Gil Hillel „Why I break The silence“ (2.16): https://www.youtube.com/watch?v=hyfkz8TcRCs : „I turned into a monster and I can’t look myself in the eye“.

4.) Weitere Info zu BREAKING THE SILENCE: http://www.deutschlandfunk.de/das-schweigen-brechen.724.de.html?dram:article_id=216871

5.)  Passend zum Thema:
Dafna Rothstein Landman, 17, und Roni Lax, 20, verweigern den Kriegsdienst in Israel
Wenn Dafna Rothstein Landman und Roni Lax demnächst ihr Abitur in der Tasche haben, müssen sie vielleicht direkt ins Gefängnis. Zusammen mit mehr als hundert anderen Schülern verweigern die beiden den Militärdienst. In einer Erklärung an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründeten sie ihren Entschluss so: Ihr Protest richte sich gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, wo „täglich Menschenrechte verletzt und Handlungen begangen werden, die vom  internationalen Recht als Kriegsverbrechen definiert sind“.

Mit dieser Massenverweigerung setzen die jungen Israelis eine Tradition fort, die bis in die 70er-Jahre zurückreicht. Damals hatte eine Gruppe Schüler einen offenen Brief an Ministerpräsidentin Golda Meir geschrieben. Die daraus entstandene Bewegung nennt sich Schministim, was wörtlich übersetzt „Zwölftklässler“ heißt. Viele der Unterzeichner werden von der israelischen Gesellschaft als Vaterlandsverräter oder Drückeberger beschimpft, etliche werden monate oder jahrelang eingesperrt, nicht selten sogar mehrmals. Roni und Dafna sind bereit, diese Konsequenzen zu tragen. „Ich gehe nicht zur Armee, auch wenn ich stattdessen in den Knast muss“, sagt Dafna. Mit ihrer Verweigerung will sie vor allem eine bislang tabuisierte  öffentliche Diskussion über den Militärdienst anstoßen, denn Gewalt werde den Konflikt nicht lösen. – Quelle: http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/archiv/4-14/personalien-israelische-kriegsdienstverweigerer/?no_cache=1&sword_list[]=landman  oder  http://www.wearenotyoursoldiers.org/?p=646

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