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Tag: Welthandel

Vortrag: USA – America First?

29. Juni 2017
19:00bis21:30
19:00bis21:30

USA: die Lebenslage der Arbeiterklasse

Vortrag über die USA im Rahmen der G20 Reihe des Z

mit Conrad Schuhler
Vorsitzender des isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung

Diese Fragen soll der Abend behandeln:

  • Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
  • Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
  • Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
  • Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
  • Wie geht es weiter mit TTIP?


Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten kam zustande, weil sich die von der neoliberalen Globalisierung und den politischen Eliten Abgehängten mit dem „business as usual“ nicht mehr zufrieden gaben. Hillary Clinton war die Personifizierung dieses fatalen Zusammenspiels von WallStreet und Washington. Deshalb hat sie die Wahlen verloren. Trumps America first ist die Propagandaformel für: Dass wir darniederliegen, geht zurück auf die Übervorteilung durch die anderen Wettbewerber in der Weltwirtschaft. Die haben uns mit miserablen Verträgen und unlauteren Praktiken – Stichwort: Währungsschwindel – auf die Verliererstraße gebracht. Unsere Industriearbeitsplätze wurden uns von Exportüberschussländern wie China und Deutschland gestohlen.

Im Innern sorgen Latinos und Muslims für wachsende Kriminalität und sinkende Löhne. Sie müssen draußen bleiben, die hier schon Vorhandenen – in den USA sind mindestens 11 Millionen „illegal“ im Land – werden polizeilich zusammengetrieben und außer Landes gebracht. An der Grenze zu Mexiko wird eine riesige Mauer gebaut. Muslime aus bestimmten Länden erhalten keine Einreisevisa mehr.

Die Chinesen, sagt Trump, haben die Mär von der Klimakatastrophe erfunden, um uns weiter zu schaden. Die USA werden alle Klimaabkommen aufkündigen – und auch internationale Handelsverträge wie Nafta, TPP und TTIP. Mit allen Länden wollen die USA neue bilaterale Verträge aushandeln, wo sie ihre überlegene Wirtschaftsstärke ausspielen und ihre militärischen Mittel als offene Drohung einsetzen. Kriegsdrohungen, auch mit Atomwaffen, gehören zum alltäglichen Arsenal dieser Politik.

Im Innern betätigt sich Trump als Abrissbirne für die US-Demokratie. Seine Regierung ist dabei, „alle Teile des Staates aufzulösen, die für das Allgemeinwohl verantwortlich sind und der Profitmaximierung von Großkonzernen und den Reichen im Wege stehen“ (Chomsky). Die Demokratische Partei ist, vom Sanders-Flügel abgesehen, nach wie vor in desolatem Zustand. Die dominierende Obama-Clinton-Gruppe propagiert nicht Arbeiterrechte oder Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sie konzentriert sich mehr auf die Frage, ob die Russen versucht haben, in den US-Wahlkampf einzugreifen. Eine Lachnummer für die ganze Welt, die weiß, dass die USA nicht nur in allen Weltregionen Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben.

Diese Fragen vor allem sollen uns beschäftigen:
Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
Wie geht es weiter mit TTIP?

29.6.2017, Donnerstag, 19:00 Uhr. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

VeranstalterInnen: das „Z“-Plenum (Attac Rosenheim u.a.). http://z-rosenheim.org/

TTIP – Gefahr durch Freihandel?

22. Mai 2014
19:00bis22:00

Das Freihandelsabkommen USA – EU (TTIP) wird von vielen Verbänden als Angriff auf Ökologie, Demokratie und soziale Errungenschaften gesehen.

Die Gruppen, die sich im Rosenheimer „Z“ treffen (Innstr. 45a, Rosenheim) haben den Experten Conrad Schuhler (vom ISW München, dem Institut für Sozialökologische Wirtschaftsforschung e.V.) eingeladen. Im Anschluss an seine kritische Einführung gibt es die Möglichkeit zum Gespräch. Eintritt frei.

Auf der Seite des Z http://z-rosenheim.net/?p=2234 wird der Termin angekündigt:

Das sogenannte “Freihandelsabkommen” wird jetzt geheim verhandelt und soll schon im Herbst 2014 in Kraft treten. TTIP soll angeblich Arbeitsplätze schaffen und den Wohlstand mehren. Dagegen erhebt sich massive Kritik in der Öffentlichkeit.

 

Conrad Schuhler setzt drei Thesen gegen TTIP:

 

  • Die großen Gewinner des TTIP wären die Konzerne in den USA und in Europa – die großen Verlierer wären die Beschäftigten und die Verbraucher.

 

  • Der öffentliche Sektor wird zurückgefahren, der Einfluss demokratischer Politik auf die wirtschaftlichen Regeln wird minimiert, die Konzerne werden in den Rang von Subjekten des Völkerrechts (bisher nur Staaten) erhoben.

 

  • TTIP drückt weltweit die sozialen und ökologischen Standards nach unten und es verschärft die Gefahren für den Frieden

 

Dies hat massive, negative Auswirkungen auf unser Leben bis hinein in kommunale Entscheidungen zu Wasser, Strom, Müll und Fracking. Die neusten Verhandlungsergebnisse werden vorgetragen.

Weitere Infos zu TTIP und zur Kampagne dagegen finden sich z.B. bei Attac: www.attac.de oder http://www.attac.de/startseite/teaser-detailansicht/news/freihandelsabkommen-ttip-ablehnen/?no_cache=1&cHash=809c80cc2be90f1a4a897f16e680a47b

Kontakt: Justus (Attac Rosenheim) 08061 342 965  / justusdallmer@hotmail.com

Konsumkritische Stadtführung

1. Juni 2013
11:00bis12:30

Konsumkritischer Stadtrundgang in Rosenheim
Die internationalen Spuren unseres Konsums

Die Greenpeace-Jugend Rosenheim lädt zu einem Stadtrundgang zu den Themen Globalisierung und nachhaltiger Konsum.

Auf dem Weg durch die Innenstadt will Greenpeace zeigen, wie sehr Globalisierung längst ein Teil des Alltags geworden ist. Der Rundgang folgt den Spuren alltäglicher Verbrauchsgüter, die auf ihrem Weg in das Geschäft um die Ecke oft die ganze Welt umreisen. Zugleich soll deutlich werden, welche Alternativen die Konsument_innen haben, wie sie Einfluss auf weltweit agierende Unternehmen ausüben können.

Treffpunkt ist  um 11 Uhr am Mittertor in Rosenheim. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten, die Teilnahme ist kostenlos. Bei starkem Regen muss die Veranstaltung entfallen. Für Gruppen sind nach Absprache auch Sondertermine möglich.

Ein Projekt von Weltbewusst mit Unterstützung von Greenpeace.
Kontakt: gp-jugend.rosenheim@web.de
Infos: http://www.weltbewusst.org/

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