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Tag: Krisen

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Land der Toten“

11. August 2012
20:00bis22:30

Juma-Films 4. Beitrag zur Reihe “Krisen”. In der Sommerpause begibt sich Juma-Film in die geschmacklich zweifelhaften Gebiete des Trash-/Zombie-/Splatterfilms:

„Land der Toten“: der vierte Zombie-Films des Amerikaners George A. Romero, bekannt für seine sozialkritischen Splatterfilme. In der Satire „Land der Toten“ ist die Menschheit in drei Klassen geteilt: Die Reichen, unter Führung eines Herrn „Kaufman“, lassen es sich in einem großen Luxus-Wohnturm gut gehen. Abgeschottet von der zweiten Klasse, die sich zu Füßen des Turms gegenseitig aufreibt: Angestellte, Soldaten, Familien und sonstiger armer Bodensatz vegetiert zwischen Krankheit, Konkurrenz, Kriminalität und Kampfspielen dahin. Sie dienen als Puffer für die dritte Klasse „Menschen“, die draussen an die Tore klopft: die Überflüssigen, die Unnützen, die Abgeschriebenen, die Hungrigen: Die Zombies. Untote Menschenfresser. Ihnen „gehört“ das weite Land draußen. Und sie hungern nach dem warmen Fleisch der inneren Zirkel. Ein Aufstand liegt in der Luft…

Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Train Choir“

14. September 2012
20:00bis22:30

 Juma-Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort!

Drei Filme US-amerikanischer Regisseurinnen, in denen Frauen in Krisen Stärke zeigen müssen. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“ Dafür großartige Schauspielerinnen, Realismus ohne Effekthascherei, Portraits von Gegenwart und Landschaft, Filmkunst, haufenweise Preise und Festivals. Zwischen den Zeilen politisch. Armut in einem reichen Land.

„Starke Frauen?!“ Teil IX.  Juma-Films 5. Beitrag zur Reihe “Krisen”:

„Train Choir“: die junge Wendy ist mit ihrer Hündin Lucy auf dem Weg nach Alaska, wo angeblich Arbeit in einer Fischfabrik zu finden ist. Sie schläft im Auto und rechnet jeden Tag, ob ihr letztes Geld noch für die Reise reicht. Als das Auto versagt, strandet sie in einer trostlosen Kleinstadt in Oregon. Weder Reparatur noch Hundefutter kann sie sich leisten. Als Wendy auf der Polizeiwache festsitzt, verschwindet die Hündin.

 Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

 

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Winterknochen“

27. Juli 2012
20:00bis22:30

Juma-Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort!

Drei Filme US-amerikanischer Regisseurinnen, in denen Frauen in Krisen Stärke zeigen müssen. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“ Dafür großartige Schauspielerinnen, Realismus ohne Effekthascherei, Portraits von Gegenwart und Landschaft, Filmkunst, haufenweise Preise und Festivals. Zwischen den Zeilen politisch. Armut in einem reichen Land.

Am 27.7.: „Starke Frauen?!“ Teil VIII. Juma-Films 3. Beitrag zur Reihe “Krisen”.

„Winterknochen“ (2010): Ree kümmert sich um ihre zwei jüngeren Geschwister und die psychisch kranke Mutter. Die Familie droht ihr Heim und den angrenzenden Wald zu verlieren, wenn Ree nicht den verschwundenen Vater findet. Authentisches, unter Mitwirkung der Einheimischen entstandenes Portrait der Ozarks in Missouri, einem abgehängten Hinterhof der USA. Animismus, Familienehre, Gewalt, Crystal Meth.

Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: „Weltwirtschaftskrise 2008…2012“

24. Mai 2012
19:00bis22:00

Im Rahmen der Themenreihe “Krisen” im „Z“ (Innstraße 45a). Referat und Diskussion von und mit Leo Mayer, tätig beim Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung und stellvertretender Vorsitzender der DKP.

Seit der Lehman-Pleite 2008 sprechen die Medien über Krisen: Immobilienblase, Finanzkrise der Banken, Schuldenkrise der Staaten. In Wirklichkeit handelt es sich um eine globale Weltwirtschaftskrise. Der herrschende Kapitalismus in seiner aktuellen Form des marktradikalen Neoliberalismus führt global zu einer einseitigen Anhäufung von Werten in Händen der Kapitalisten. Die Löhne sinken. Die Nachfrage trocknet aus. Die Marktwirtschaft ist weltweit aus dem Gleichgewicht. Über Geld und Kapital verfügt nur eine kleine Schicht von Reichen. Alle anderen Bereiche der Gesellschaft verarmen. Mit steigender Tendenz.

Der Kapitalismus selbst produziert seine Wirtschaftskrisen. So wie 1929 mit seiner ebenfalls katastrophalen Staatsverschuldung. Nur ist diesmal die Krise global synchronisiert und massiver. Hinzu kommen Krisen anderer Art in fast allen anderen Bereichen: Klima, Ernährung, Rohstoffe, Artensterben, Politik, Medien und Kriege. Diese Krisen sind ebenfalls begründet durch die rein profitoriertieten, zerstörerischen Eigenschaften des herrschenden gesellschaftlichen Systems. Ein kapitalistischer Ausweg erscheint unmöglich.

Es gilt vor allem die ökonomischen Ursachen zu ergründen und gesellschaftliche Konsequenzen zu ziehen. Leo Mayer meint belegen zu können, dass dies der Sozialismus sein muss: Kein Markt, keine Spekulanten mit 950 Billionen Dollar Derivaten in der Tasche, statt dessen eine Wirtschaftsordnung, die allein dem Menschen verpflichtet ist.

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