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Tag: Menschenrechte

Dokumentarfilm LA BUENA VIDA – Das gute Leben

5. Februar 2017
19:00bis21:30

Greenpeace Rosenheim zeigt in der Reihe „Der Politische Film“ im „Z“ (jeden ersten Sonntag im Monat) einen Film zum Thema Kohlebergbau und Menschenrechte in Kolumbien. Auch dort müssen Menschen weichen, wenn die Kohlekonzerne kommen. Der Regisseur Jens Schanze drehte zuvor ähnliche Filme über den Tagebau in Deutschland.

Was tun, wenn das eigene Dorf durch ein Kohleabbaugebiet bedroht ist? Die Dokumentation erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten  steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht. Kohle als Energiequelle bedroht nicht nur Klima und Gesundheit, sondern auch die Menschenrechte.

Greenpeace Rosenheim zeigt die vielfach preisgekrönte Dokumentation (u. A. Bayerischer Filmpreis 2015; in der Jurybegründung heißt es: „In fast fünf Jahren Arbeit gelingt dem Regisseur das beinahe Unmögliche: Mit einer geschickt gesetzten dramaturgischen Klammer bringt er den Zuschauer dazu, sich mit den existentiellen Nöten eines indigenen südamerikanischen Volkes auseinander zu setzen“) von Jens Schanze.

Sonntag, 5. Februar 2017 um 19:00 im Z, Innstr 45a, Rosenheim

Laut gewisser Informationen gibt es jetzt vorher, so ca. 17:30 / 18 Uhr Martha’s „Essen für alle“ – günstig: nur „Spende erbeten“. (Stand 2.2. – 9 Uhr)

Einen Link zu weiteren Informationen und vor allem Fotos zum Film finden Sie auf

http://www.rosenheim.greenpeace.de/artikel/filmvorfuehrung-la-buena-vida

und natürlich auf https://de.wikipedia.org/wiki/La_buena_vida_%E2%80%93_Das_gute_Leben

Und hier eine Petition zum Thema des Films:

https://weact.campact.de/petitions/schrei-nach-wasser-drei-kohlekonzerne-begehen-wortbruch

Die Petition wurde initiiert von der indigenen Wayúu-Gemeinschaft Tamaquito im Norden Kolumbiens. Die Dorfgemeinschaft bittet um die Unterstützung von Menschen aus den Ländern, in denen Steinkohle aus Kolumbien zur Stromerzeugung verwendet wird. Die Dorfbewohner haben kein Wasser mehr, seitdem ihr Dorf dem Steinkohletagebau Cerrejón weichen musste.

Bamako (Spielfilm aus Mali, 2006)

26. Juli 2015
19:00bis21:45

Attac Rosenheim und Juma-Film zeigen im „Z“ (Innstr. 45a; Rosenheim) den Film „Bamako“ (Mali, Frankreich, USA; 2006) von Abderrahmane Sissako. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „Asyl ist Menschenrecht“ des Initiativkreises Migration.

Zum Film:

Melé ist Sängerin in einer Bar, ihr Mann arbeitslos. Sie teilen sich mit anderen Bewohnern den Hinterhof eines Hauses in Malis Hauptstadt Bamako, der zudem noch von Hühnern und Ziegen bevölkert wird, durch den Hochzeitsgesellschaften ziehen und wo regelmäßig der große Waschtag zelebriert wird. Und mitten in diesem bunten Kosmos des afrikanischen Alltagslebens findet eine Gerichtsverhandlung statt, in der Vertreter der afrikanischen Zivilgesellschaft Klage erheben gegen die Aktivitäten des internationalen Währungsfonds IWF und die Entwicklungspolitik der Weltbank, die mit ihren Projekten und Planungen das Land zugrunde richten. Doch während der Prozess spannungsgeladen mit Zeugenberichten und Plädoyers voranschreitet, geht das Leben im Hof munter seinen normalen Gang. Hier vermischen sich die Alltagsgeschäfte mit der sonst so gedämpften Sphäre der exklusiven Gerichtssäle der Hauptstadt. Und Hollywoodstar Danny Glover liefert sich in einer ironischen Einlage ein wildes Shootout im Stil des Italowesterns.

Auf brillante Weise zeigt Regisseur Abderrahmane Sissako im Kontrast von Gerichtsverhandlung und Alltagsleben, wie die nördliche Welt mit der südlichen umgeht. Erdrückt von Schulden und bemüht sich anzupassen, kämpft der afrikanische Kontinent ums Überleben. Immer dringlicher wird die Notwendigkeit, im Namen all derer zu sprechen, die nicht die Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen. Dieses weltweit beachtete afrikanische Kinoprojekt drehte der Regisseur im wesentlichen im Hof des Hauses seines Vaters, in dem er auch aufgewachsen ist.

Sissako macht deutlich, dass das geplünderte und geknebelte Afrika weniger ein Opfer seiner Armut als vielmehr seines Reichtums ist. Dabei gibt Sissako in seinem Film den Frauen als Zeugen, Ankläger oder einen breiten Raum, denn: „Die Rolle der Frauen ist für Afrika viel wichtiger, als die Rolle der Männer“.


Mali, Frankreich, USA; 2006, 115 Min.

Buch und Regie: Abderrahmane Sissako.

Darsteller: Aissa Maiga, Hélène Traoré, Haméye Mahalmadane, William Bourdon, Danny Glover.

Originalfassung mit deutschen Untertiteln.


Cannes 2006: Selection officiel; Rencontres Paris Cinema 2006: Grand prix du public.

Der Film wurde empfohlen vom Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte http://filmfestival-der-menschenrechte.de/features.html

Er läuft im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Initiativkreises Migration, vom 17.7.-2.8. in Rosenheim, unter dem Motto: „Asyl ist Menschenrecht“. Dabei ist in der VHS eine Ausstellung zum Thema zu sehen, am Salzstadel ein Flüchtlingszelt des UNHCR, es gibt „Comedy“, Vorträge und ein Forumtheater. Weitere Infos: http://migrationrosenheim.blogsport.de/asyl-ist-menschenrecht/

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Kurzbeschreibung:

In Bamako, der Hauptstadt Malis, teilen sich die Sängerin Melé und ihr arbeitsloser Mann mit Hühnern, Ziegen und anderen Bewohnern einen Hinterhof. Neben Hochzeitsgesellschaften und Waschtagen findet dort eine Gerichtsverhandlung statt: Vertreter der afrikanischen Zivilgesellschaft klagen gegen die Politik des internationalen Währungsfonds IWF und der Weltbank, die mit ihren Projekten das Land zugrunde richten. Regisseur Sissako lässt Ankläger, Zeugen und Verteidiger auftreten, er gibt den Frauen breiten Raum, es werden Szenen einer afrikanischen Emigration nach Europa und eines fiktiven Westerns gezeigt. Der immer noch aktuelle Film zeigt, wie die nördliche Welt mit dem Süden umgeht, der um sein Überleben kämpft.

Infoabend „Bedingungsloses Grundeinkommen“

17. September 2012
19:30bis22:00

Attac Rosenheim lädt ein zum Thema:
„Bedingungsloses Grundeinkommen“

Vortrag und Diskussion mit Georg Frigger, Mitglied des Attac-Rates Deutschland und aktiv in der Arbeitsgruppe „Genug für Alle!“ – Eintritt frei! – Rückfragen: info@attac-rosenheim.de

Im „Z“, dem „Linken Zentrum in Selbstverwaltung“,  Innstraße  45 a in Rosenheim

Die Attac – AG „Genug für Alle“ setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und unterstützt die vier Kriterien, denen sich viele BefürworterInnen eines Grundeinkommens angeschlossen haben:
– Keine Repressionsdrohung – kein Arbeitszwang
– Gewährleistung einer Existenz ohne Armut, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht
– Der Zahlung liegt ein Rechtsanspruch zugrunde.
– Die Leistung ist individuell an jede/n hier lebenden Menschen ohne Bedürftigkeitsprüfung auszuzahlen

Michael Frigger leitet mit anderen ein Seminar zum BGE beim 14. BIEN-Kongress in München vom 14-16. September.

http://www.bien2012.de/de/abstracts

Weitere Infos: http://www.grundeinkommen-attac.de/grundeinkommen/

Oder hier:
https://www.grundeinkommen.de/die-idee

„Asylmonologe“ Theater im Z

16. Oktober 2011
19:00bis21:00

Sonntag, 16. Oktober, 19:00 Uhr: Theater „Bühne für Menschenrechte“.
im „Z- linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr.45a).
Veranstalter: Der Initiativkreis Migration (Rosenheim).

Infos laut: http://migro.blogsport.de/material/buehne-fuer-menschenrechte/

Die Asylmonologe

Dokumentarisches Theater der „Bühne für Menschenrechte“
90 Min.

Eine Bühne, ein Scheinwerfer, ein Cello, drei SchauspielerInnen, die die Erzähler dreier berührender und ermutigender Biografien sind, und ein Publikum, das darauf vertraut, jetzt nichts anderes zu erleben als die Wahrheit.

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien (der am 5. September auch auf der Podiumsdiskussion im Mehrgenerationenhaus der AWO vertreten sein wird), der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Die Asyl-Monologe erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein „Nein“ nie als Antwort akzeptiert und unter
aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben.

„Ein vielfältiges Panorama über (…) Asyl in Deutschland – oft traurig und bedrückend, aber auch kämpferisch.“ – die tageszeitung, Berlin

Dramaturgie und Regie: Michael Ruf
www.buehne-fuer-menschenrechte.de

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