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Tag: Freihandel

Vortrag: USA – America First?

29. Juni 2017
19:00bis21:30
19:00bis21:30

USA: die Lebenslage der Arbeiterklasse

Vortrag über die USA im Rahmen der G20 Reihe des Z

mit Conrad Schuhler
Vorsitzender des isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung

Diese Fragen soll der Abend behandeln:

  • Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
  • Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
  • Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
  • Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
  • Wie geht es weiter mit TTIP?


Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten kam zustande, weil sich die von der neoliberalen Globalisierung und den politischen Eliten Abgehängten mit dem „business as usual“ nicht mehr zufrieden gaben. Hillary Clinton war die Personifizierung dieses fatalen Zusammenspiels von WallStreet und Washington. Deshalb hat sie die Wahlen verloren. Trumps America first ist die Propagandaformel für: Dass wir darniederliegen, geht zurück auf die Übervorteilung durch die anderen Wettbewerber in der Weltwirtschaft. Die haben uns mit miserablen Verträgen und unlauteren Praktiken – Stichwort: Währungsschwindel – auf die Verliererstraße gebracht. Unsere Industriearbeitsplätze wurden uns von Exportüberschussländern wie China und Deutschland gestohlen.

Im Innern sorgen Latinos und Muslims für wachsende Kriminalität und sinkende Löhne. Sie müssen draußen bleiben, die hier schon Vorhandenen – in den USA sind mindestens 11 Millionen „illegal“ im Land – werden polizeilich zusammengetrieben und außer Landes gebracht. An der Grenze zu Mexiko wird eine riesige Mauer gebaut. Muslime aus bestimmten Länden erhalten keine Einreisevisa mehr.

Die Chinesen, sagt Trump, haben die Mär von der Klimakatastrophe erfunden, um uns weiter zu schaden. Die USA werden alle Klimaabkommen aufkündigen – und auch internationale Handelsverträge wie Nafta, TPP und TTIP. Mit allen Länden wollen die USA neue bilaterale Verträge aushandeln, wo sie ihre überlegene Wirtschaftsstärke ausspielen und ihre militärischen Mittel als offene Drohung einsetzen. Kriegsdrohungen, auch mit Atomwaffen, gehören zum alltäglichen Arsenal dieser Politik.

Im Innern betätigt sich Trump als Abrissbirne für die US-Demokratie. Seine Regierung ist dabei, „alle Teile des Staates aufzulösen, die für das Allgemeinwohl verantwortlich sind und der Profitmaximierung von Großkonzernen und den Reichen im Wege stehen“ (Chomsky). Die Demokratische Partei ist, vom Sanders-Flügel abgesehen, nach wie vor in desolatem Zustand. Die dominierende Obama-Clinton-Gruppe propagiert nicht Arbeiterrechte oder Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sie konzentriert sich mehr auf die Frage, ob die Russen versucht haben, in den US-Wahlkampf einzugreifen. Eine Lachnummer für die ganze Welt, die weiß, dass die USA nicht nur in allen Weltregionen Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben.

Diese Fragen vor allem sollen uns beschäftigen:
Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
Wie geht es weiter mit TTIP?

29.6.2017, Donnerstag, 19:00 Uhr. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

VeranstalterInnen: das „Z“-Plenum (Attac Rosenheim u.a.). http://z-rosenheim.org/

Demo gegen TTIP, CETA, TISA und Co.

17. September 2016
11:30bis16:00

Am 17. September (ganz knapp vor den entscheidenden Terminen der SPD bei einem nicht-öffentlichen Parteitag in Wolfsburg und des Europäischen Ministerrats in Bratislava über die mögliche vorläufige Inkraftsetzung von CETA) sollen in sieben deutschen Großstädten, darunter auch in München, Großdemonstrationen mit insgesamt Hunderttausenden von Menschen stattfinden. Dazu ruft ein großes Bündnis von Organisationen auf, die hier verzeichnet sind: http://ttip-demo.de/home/

Auf dieser Seite kann sich auch jede/r als Unterstützer*in der Veranstaltung eintragen.

Auftakt der Demonstration in München: 12 Uhr Odeonsplatz

Beginn des Bühnenprogramms 11:30 – Ende der Veranstaltung 16:00. Wir werden entsprechend vorher in Rosenheim abfahren, z.B. mit den Zügen gegen 10.30 Uhr.

Hier der Link Zur Demo in München

http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/muenchen/

Wer bei der Demo helfen will, kann sich bei Attac Rosenheim melden. Jede/r kann im Attac-Block mitlaufen, aber auch wer nicht speziell Attac unterstützen will: Das Demo-Bündnis braucht noch viele Helfer*innen, z.B.

– Ordner*innen (insgesamt werden wohl mind. 120 gebraucht werden, Attac muss mind. 5 stellen) und Spendensammler*innen (für die Deckung der durch die Demos entstehenden Kosten ist es wichtig, dass jede*r Teilnehmer*in im Schnitt einen Euro spendet):
– Zähler*innen, die zu Beginn des Demozugs mit Klickern die Teilnehmer*innen zählen können:
 
Auch hierfür könnt Ihr Euch melden!

„Gegenrede“ – „Nach-Lesung“ des G7-Gipfels

28. Juli 2015
19:30bis22:00

Nach der Demo ist vor der Demo
„Gegenrede“ – „Nach-Lesung“ des G7-Gipfels

„Gegenrede“: unter diesem Titel veranstalten Attac Rosenheim und der Verein für bodenständige Kultur e.V. (VfbK) eine Lesung in der „Vetternwirtschaft“ (Oberaustr. 2; Rosenheim). Am Dienstag, dem 28. Juli, um 19.30 Uhr werden die Texte den vergangenen G7-Gipfel kritisch kommentieren, die Frage nach einer „besseren Welt“ stellen und auf die nächste bundesweite Großveranstaltung in Berlin vorbereiten.

Dabei lesen Rosenheimer Schauspieler*innen und Attac-Aktive teils eigens zum G7-Gipfel geschriebene, neue Texte von Literat*innen (u. a. Frank-Markus Barwasser [„Pelzig“], Azar Mortazavi, Steven Uhly) und Publizist*innen (u. a. Jean Ziegler, Fabian Scheidler). Diese Texte werden ergänzt durch Beiträge vom „Internationalen Gipfel der Alternativen“ (u.a. Gertrud Garfus, Hubert Weiger), der am 3./4. Juni in München stattfand. Auf ihm wurden Konzepte für einen sozialökologischen Umbau der Weltwirtschaft diskutiert.

Im Anschluss an die Lesung soll die Mobilisierung zur Großdemonstration „Stopp TTIP & CETA! Für einen gerechten Welthandel!“ am 10.10.15 in Berlin besprochen werden. In Südbayern gibt es bereits Pläne, gemeinsame Fahrten nach Berlin zu organisieren. Eine bundesweite „Speaker’s Tour“ soll zuvor noch zwei Gäste aus Westafrika nach Deutschland bringen, die auch in Rosenheim zu den Folgen internationaler Handelsabkommen für den globalen „Süden“ sprechen sollen, zu den Fällen der sog. „EPA“s, der Economic Partnership Agreements“, d.h. der Freihandelsabkommen zwischen der EU und AKP-Staaten.

Infos zur Demonstration am 10.10., 12 Uhr, Berlin Hauptbahnhof:
http://ttip-demo.de/home/

 

Demonstration und Infostände gegen TTIP/CETA/TISA

18. April 2015
10:00bis16:00

Der Demozug wird um 10.30 Uhr am Bahnhof starten und in Richtung Fußgängerzone ziehen. Dort sind Infostände von diversen Organisationen und Parteien. Der Plan für die Demo ist bisher in etwa: Bahnhofstraße, Münchner Straße, Mittertor. Zur Demo aufgerufen haben Attac, Bund Naturschutz, Die Piraten, Die Linke.

Das Ganze findet im Rahmen eines globalen Aktionstages gegen die Freihandelsabkommen statt.

Zusätzlich soll es noch Infostände geben in: Bad Aibling, Bad Endorf, Bernau, Prien.

Weitere Infos:

http://www.ttip-unfairhandelbar.de/

Die internationale Seite des globalen Aktionstages gegen Freihandel: https://www.globaltradeday.org/

Komplette Pressemeldung hier:

Protest am globalen Aktionstag gegen TTIP und Co.

Demokratie, Umweltschutz und soziale Rechte statt Handelspolitik für Konzerne!

Mit Infoständen und einer Demonstration beteiligen sich Rosenheimer Verbände und Parteien am Samstag, dem 18.4., am weltweiten Aktionstag gegen Freihandels- und Investitionsschutzabkommen, dem „Global Trade Day“. Zur Demonstration, die um 10.30 Uhr am Bahnhof Rosenheim startet, rufen Attac, der Bund Naturschutz, die Piratenpartei und die Partei Die Linke auf. Sie fordern, die Verhandlungen der EU mit den USA (TTIP) sowie zum Dienstleistungsabkommen TiSA zu stoppen und das bereits verhandelte Abkommen mit Kanada (CETA) nicht zu ratifizieren.

Zeitgleich zur Demonstration werden ab 10 Uhr in der Fußgängerzone, am Ludwigsplatz und beim Mittertor, Infostände stehen, auch von weiteren Organisationen, wie z.B. Bündnis 90/Die Grünen und ÖDP. Dabei werden z.B. noch Unterschriften für die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative gesammelt. Zugleich wird über die Kundgebungen am „Tag der Arbeit“ (1. Mai) und zum G7-Gipfel (2.-8. Juni) informiert, an denen TTIP & Co. jeweils auch Themen sein werden. Am 18.4. sind auch in Bad Aibling, Bad Endorf, Bernau und Prien Infostände gegen die Freihandelsabkommen geplant.

Steffen Storandt vom BUND Naturschutz Rosenheim stellt klar: „Es geht uns nicht darum, gemeinsame Standards für Autoteile wie Blinker oder Rückspiegel zu verhindern. Es geht vielmehr darum, Errungenschaften zu wahren oder zu verbessern, die dem Menschen und seiner Umwelt dienen – zum Beispiel bei der Produktion von Nahrungsmitteln, bei den Rechten der Arbeitnehmer, bei Umwelt- und Verbraucherschutz.“

„Wir sind dagegen, dass die EU-Kommission und die deutsche Regierung versuchen, Handelspolitik im Interesse der großen Konzerne durchzusetzen – nach dem Motto: Freie Fahrt für Konzerne und Banken“, sagt Justus Dallmer von Attac Rosenheim. „Statt dessen setzen wir uns für eine ganz andere Handelspolitik ein, die demokratisch, sozial und ökologisch sein muss, nachzulesen im ‚Alternativen Handelsmandat‘. Dazu müssen aber zuerst CETA, TTIP und TiSA gestoppt werden.“

Bernhard Häusler vom Kreisvorstand der Rosenheimer PIRATEN sieht in TTIP, CETA und TiSA Beispiele dafür, wie Handels- und Investitionspolitik im alleinigen Interesse großer Konzerne gemacht werde. „Die von uns gewählten Volksvertreter haben keinerlei Mitspracherecht bei der inhaltlichen Gestaltung: Was wir also brauchen, ist einen Schutz unserer Demokratie.“

Franz Garnreiter, aktiv bei Attac und Mitarbeiter des Instituts für sozialökologische Wirtschaftsforschung München, misstraut den Unterhändlern: „Wer dermaßen auf der Geheimhaltung des Verhandlungsauftrages und der Zwischenergebnisse besteht, wer Hunderte Konzernvertreter um Rat bittet, aber die gewählten Abgeordneten ausschließt, dem ist nicht zu trauen. Allein deshalb müssen die Verhandlungen gestoppt werden.“

Auch in zahlreichen anderen Städten weltweit tragen Freihandelskritiker am 18. April ihren Protest gegen TTIP und die anderen Abkommen auf die Straße (Karte: www.attac.de/globaltradeday).

Weitere Informationen:

http://www.bund-naturschutz.de/aktionen/stoppt-ttip-und-ceta.html

www.ttip-unfairhandelbar.de

* Attac-Seite zum Global Trade Day am 18.4.:

www.attac.de/globaltradeday

* Attac-Kampagne gegen TTIP:

www.attac.de/ttip

* Attac-Projekt „10.000 Kommunen TTIP-frei“:

http://www.attac.de/ttip-in-kommunen

http://piratenpartei-rosenheim.org/

Alternatives Handelsmandat (Kurzfassung): http://www.fian.de/fileadmin/user_upload/bilder_allgemein/Themen/Landwirtschaft/resumen_ATM-DE-PRINT.pdf

 

gegen TTIP, TISA und CETA Weltweiter Aktionstag

18. April 2015

Aktionstag am 18.4.2015

Infostände, Aktionen, Unterschriftensammlungen in allen Städten und Gemeinden in Stadt und Landkreis Rosenheim

Wir knacken die 2.000.000 Unterschriften für die europäische Bürgerinitiative.

https://stop-ttip.org/

Hier finden Veranstaltungen statt.

Stadt/Gemeinde      Platz/Strasse                Uhrzeit                                      Veranstalter

Rosenheim,              Max-Josefs-Platz          10 – 16 Uhr                               ATTAC

Rosenheim,              Max-Josefs-Platz          10 – 16 Uhr                               ÖDP

Bad Aibling              Marien-Platz                  10 – 16 Uhr                               ÖDP

Gegen TTIP, TISA und CETA – Koordinationstreffen

17. März 2015
19:30

Koordinationstreffen für

Infostände, Aktionen, Unterschriftensammlungen in allen Städten und Gemeinden in Stadt und Landkreis Rosenheim am weltweiten Aktionstag gegen  TTIP, TISA und CETA  18.4.15

Wir knacken die 2.000.000 Unterschriften für die europüische Bürgerinitiative.

https://stop-ttip.org/

Stimme aus dem EU-Parlament: TTIP-Vortrag Sven Giegold

5. November 2014
20:00bis22:30

„Freihandelsabkommen TTIP – Freibrief für Konzerne?“

Vortrag von Sven Giegold, Attac-Mitglied und EU-Parlamentarier aus NRW für Bündnis 90/Die Grünen. Als Wirtschaftswissenschaftler ist er im EU-Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Er ist Sprecher der deutschen Grünen im EU-Parlament, Experte für Freihandelsabkommen und Sprecher seiner Fraktion für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Seit über 20 Jahren ist er in der Umweltbewegung und in der Evangelischen Kirche aktiv. Er war Mitbegründer von „Attac Deutschland“, dem „Tax Justice Network“ und dem „Institut Solidarische Moderne“ (*).

Im Wirtshaus „Zur Brez’n“, Wittelsbacher Str. 37, 83022 Rosenheim. Eintritt frei!

Veranstalter: Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen.

Unterstützt von Attac Rosenheim.

Weitere Angaben zu Sven Giegold, seine Webseiten usw. auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Giegold und auf http://www.europarl.europa.eu/meps/de/96730/SVEN_GIEGOLD_home.html;jsessionid=F61786F96F2A47DF24D486E7B9D1B20B.node1

Auf Facebook: https://www.facebook.com/sven.giegold/info

 

(*) Das ISM ist eine politische Denkfabrik mit dem Ziel, eine partei- und organisationsübergreifende Debatte unterschiedlicher linker Strömungen zu führen.

In RO: EU-weiter Aktionstag gegen TTIP

11. Oktober 2014
10:00bis15:00

Auch im Landkreis Rosenheim nehmen zahlreiche Initiativen am Aktionstag teil. Wir hörten von Ständen in Rosenheim (ab 10 Uhr Max-Josefs-Platz und vor Salingarten), Wasserburg (ab 11 Uhr Hofstatt) und Bad Aibling (ab 9 Uhr Marienplatz). In Traunstein findet schon am 10.10. eine Demo statt, danach noch ein Vortrag. Siehe auch unten!

TTIP, CETA, TISA – Freihandelsabkommen bedrohen Umwelt, Soziales und Demokratie
Konzerne profitieren, Menschen verlieren

Beispiel TTIP:
Im Geheimen verhandeln Regierende und Konzerne in EU und USA eine transatlantische Freihandelszone. Selbst eigens bestellte Gutachten bezweifeln die Versprechen der geplanten „Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP). Sicher ist nur ein beispielloser Abbau von Umwelt- und Sozialauflagen, Verbraucherschutz- und ArbeitnehmerInnenrechten, Lohnniveaus und demokratischem Rechtsstaat. All diese „Handelshemmnisse“ würden in den geheimen Verhandlungen beseitigt:

– Konzerne sollen Staaten verklagen können, wenn neue Umwelt- oder Sozialgesetze ihre Gewinnerwartungen schmälern.

– Einschränkungen des Handels mit Hormonfleisch und genveränderten Lebensmitteln sollen erschwert werden.

– Energiekonzerne sollen sich die Erlaubnis zum Fracking erklagen können, Bürgerinitiativen machtlos werden.

– Regionale Wirtschaftsförderung soll als „Diskriminierung“ multinationaler Konzerne gelten.

Unsere Alternative:
Solidarischer und ökologischer Welthandel im Interesse von Mensch und Umwelt. Die Grundlagen für eine Wende in der Handelspolitik hat ein Bündnis von 50 Organisationen entwickelt: Das „Alternative Handelsmandat“.

Unsere Forderungen:

1) TTIP-Verhandlungen sofort beenden.

2) Verhandlungsdokumente bei Handels- und Investitionsabkommen sind stets umgehend offenzulegen.

3) Keine Sonderklagerechte für Konzerne – bestehende Verträge müssen geändert werden.

4) Handels- und Investitionspolitik muss dem Gemeinwohl dienen und die Umwelt bewahren.

Ein breites europäisches Bündnis ruft auf zum dezentralen Aktionstag gegen TTIP & Co! Am 11. Oktober 2014 werden zahlreiche Aktionen überall in Europa stattfinden.

Im Zentrum Rosenheims (Münchner Straße und Fußgängerzone/Max-Josefs-Platz) gibt es Infostände ab 10 Uhr! Es beteiligen sich: Attac, Die Piraten, Greenpeace, der Bund Naturschutz und die Grünen/Bündnis 90. (Stand 29.9.14)

Weitere Aktionen (Infostand) ab 11 Uhr in Wasserburg, Hofstatt 13-15; in Bad Aibling steht die ÖDP ab 9 Uhr am Marienplatz; schon am 10.10. in Traunstein (Demo: 17.15 Uhr Bahnhof; Vortrag: 20 Uhr Rathaussaal) . (Stand 9.10.14)

Infos: justusdallmer@hotmail.com / 08061-342 965 oder online (dort sind auch Karten mit hoffentlich allen Veranstaltungen hinterlegt):

www.attac.de/ttip
www.ttip-unfairhandelbar.de
www.alternativetrademandate.org, in Deutsch die Kurzfassung: http://www.fian.de/fileadmin/user_upload/bilder_allgemein/Themen/Landwirtschaft/resumen_ATM-DE-PRINT.pdf

http://www.greenpeace.de/node/14564

http://www.bund-naturschutz.de/themen/wirtschaft/ttip-handelsabkommen.html

TTIP, CETA, TISA, TAFTA – ein Vortrag

23. September 2014
19:30bis21:45

Der Publizist Dr. Fritz Glunk spricht zu den Gefahren des „freien Handels“. Es gibt diverse Freihandelsabkommen, die zur Zeit von der EU verhandelt werden. Bei allen droht ein Abbau von Verbraucherrechten, Umweltschutz und sozialen Standards. (Veranstalter: Ortsverband Bündnis ’90 / Die Grünen Bad Aibling, mit Unterstützung von Attac Rosenheim)

Zum Referenten: http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_R._Glunk

Greenpeace kommentiert zu dem Thema: http://www.greenpeace.de/themen/ttip-handel-mit-risiko

Die Kampagnenseite bei Attac: http://www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/freihandelsfalle-ttip/

Der Gasthof Kriechbaumer liegt in Mietraching, am Rand von Bad Aibling. Zu Fuß ist es relativ weit vom Bahnhof, per Rad aber kein Problem.

Dr. Glunk schildert seine Thesen:

Für die nahe Zukunft Europas werden im Geheimen drei sogenannte Freihandelsabkommen verhandelt: die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), das Kanada-Europa-Handelsabkommen (CETA) und das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen TiSA)

Alle drei geplanten Geheimabkommen sind völkerrechtliche Verträge und gehen damit europäischem und deutschem Recht vor. Und mit jedem dieser Abkommen drohen Gefahren für soziale und Umweltstandards, für die öffentliche Daseinsvorsorge und die Demokratie.

Verschärft werden diese Gefahren durch die Klagemöglichkeiten für Investoren, sobald sie ihre Geschäftsmöglichkeiten durch staatliche Maßnahmen („Investitionshindernisse“) gefährdet sehen. Die Verstärkung von Arbeitsrechten, Umweltschutz- und sozialen Standards wird damit so gut wie unmöglich gemacht.

Gefährdet ist auch die Unabhängigkeit der kommunalen Daseinsvorsorge. Hier soll bei Beschaffung und Konzessionen, wie man sagt, „der Markt geöffnet“ werden, was der Privatisierung der öffentlichen Dienste gewollt Tür und Tor öffnet. Die Staaten sollen sich verpflichten, eine einmal durchgeführte Privatisierung nie mehr rückgängig zu machen; das bedeutet ein allgemeines Verbot jeder Re-Regulierung und Re-Kommunalisierung. Damit wird der politische Handlungsspielraum der EU-Staaten auf nur noch eine, die neoliberale Wirtschaftspolitik beschränkt.

Die Klagerechte der Konzerne erheben private Unternehmen in den Rang souveräner Staaten. Der Schiedsspruch der Anwälte, die über die Investorenklage entscheiden, ist unanfechtbar, der Staat muss den dort beschlossenen Schadensersatz leisten. Hier entscheiden also Privatpersonen, nicht gewählte Abgeordnete über die Verwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe.

Das deutliche Ziel dieser Abkommen ist die Entmündigung des Staatsbürgers, dem politische Rechte genommen werden, stattdessen soll er nur noch als Konsument funktionieren. So wird die Lebenswelt der Menschen allmählich weltweit kommerzialisiert.

Hier noch was: Werner Rügemers Anti-TTIP-Aufruf unterzeichnen! Damit sich bundesweit und auf europäischer Ebene immer mehr Widerstand erhebt, kann eine persönliche Unterschrift gegen die neoliberalen Freihandelsprojekte nur helfen. Deshalb unterschreibt wie Werner Rügemer auf seiner Website:http://arbeitsunrecht.de/ttip-stop/ttip/Dr. Rügemer ist investigativer Journalist, im wissenschaftlichen Beirat von Attac, war schon in Rosenheim zu Gast und absolut korrekt. http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_R%C3%BCgemer

 

Vortrag über das Freihandelsabkommen TTIP

10. Juli 2014
20:00bis22:00

„Ein Abkommen für internationale Konzerne und nicht für die Bürger?“

Referentin ist Frau Silvia Liebrich, Wirtschaftsredakteurin der Süddeutschen Zeitung

In ihrem Vortrag erörtert sie die geheime Macht der Konzerne und die Mauschelei der Politik, erläutert die katastrophalen Folgen für Deutschland und Europa, sollte dieses Abkommen unterschrieben werden

Termin: Donnerstag 10.07.2014, um 20:00 Uhr
Ort: im Foyer der Max-Joseph-Halle in Großkarolinenfeld

Eintritt: frei

Veranstalter:
Bund Naturschutz (Ortsgruppe Großkarolinenfeld & Kolbermoor )
Bündnis 90 Die Grünen Ortsverband Großkarolinenfeld
Obst- und Gartenbauverein Großkarolinenfeld

Plakat als PDF: Vortrag TTIP – Großkaro 10072014

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