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Tag: Filmkunst

Filmdrama „Zwei Tage, eine Nacht“

5. November 2017
19:30bis22:00

JUMA-Film und Attac Rosenheim zeigen einen besonderen Film, der dem Webmaster sehr am Herzen liegt. Es geht, auf sehr bewegende Weise, um die Wirkung des Arbeitslebens auf den Menschen, um Solidarität – oder Eigennutz. Am Beispiel einer besonders sensiblen, verletzlichen Heldin, quasi „eine der Schwächeren“.

Der Eintritt ist sehr sozial, wie immer bei Attac, nämlich FREI. – Hier die Pressenotiz:

 

„Zwei Tage, eine Nacht“ mit Marion Cotillard – Dramatischer Spielfilm aus dem Arbeitsleben

In der Reihe „Der politische Film“ zeigen Attac Rosenheim und JUMA-Film am Sonntag, dem 5. November, das belgische Spielfilmdrama „Zwei Tage, eine Nacht“ aus dem Jahr 2014. Thema: Eigennutz und Nächstenliebe in der Arbeitswelt. Beginn 19.30 Uhr, im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a. Eintritt frei.

Gerade erst hat die Arbeiterin Sandra ihre Depression überwunden. Plötzlich droht ihr die Kündigung. Die junge Mutter hat ein Wochenende, „Zwei Tage und eine Nacht“, um ihre Kollegen zu überreden, auf die begehrten Bonuszahlungen zu verzichten, damit sie selbst ihren Job behalten kann…

In menschlich berührender Weise geht es um den Zwiespalt zwischen Egoismus und Solidarität im Arbeitsleben. Unspektakulär, aber umso bewegender.

Ein Spielfilm der Belgier Jean-Pierre und Luc Dardenne (L‘ENFANT) mit der Oscar-Gewinnerin Marion Cotillard (DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN). Seit den 1990er Jahren untersuchen die beiden Filmemacher den Zustand der mitteleuropäischen Gesellschaften am Beispiel ihrer Heimatstadt Seraing (ca. 60.000 Einwohner). Die Filme vereinen Filmkunst und Sozialphilosophie und wurden bei allen wichtigen Filmfestivals ausgezeichnet.

Marion Cotillard wurde für diesen Film bei den Oscars 2015 als beste Hauptdarstellerin nominiert. Bei den British Academy Film Awards 2015, der César-Verleihung 2015 und den Satellite Awards 2014 gab es jeweils eine Nominierung als bester fremdsprachiger bzw. ausländischer Film. Insgesamt gewann der Film 37 Preise und wurde weitere 73-mal nominiert.

Die Feuilletons reagierten durchgehend positiv:

„Sandra oder Bonus? Treffender kann man die wirtschaftliche Krise kaum aufs Menschliche herunterbrechen. Eine überwältigende Wirkung.“ (Die Zeit)

„Der Film braucht keinerlei Extreme mehr, um die ganz großen Fragen zum alltäglichen Druck im Kapitalismus zu stellen.“ (SZ)

„Mit präzisen Beobachtungen und überzeugenden Darstellern fächern die Dardennes eine breite Palette urbaner Lebensentwürfe auf. Der Film macht die unterschiedlichen Erscheinungsformen des inneren Schweinehundes sichtbar. Aber selbst diejenigen, die sich gegen Sandra entscheiden, behalten dabei ihre Würde.“ (epd Film)

„Arbeitnehmer werden mit den Härten des Neoliberalismus konfrontiert. Marion Cotillard brilliert als Angestellte in Existenznot.“ (Der Spiegel)

„Man sieht klarer, wie der Kapitalismus das Verhalten formt.“ (FAZ)

„Näher als Marion Cotillard hat bei diesem Festival keine Figur ihre Zuschauer an sich gezogen.“ (Welt online)

„Souverän, schnörkellos und spannend… Das Motto der Dardennes lautet einmal mehr: Maximaler Minimalismus. Die dramaturgische Bilanz: Stimmig. Präzise. Bewegend.“ (PROGRAMMKINO.de)

Seite des Verleihs:

www.alamodefilm.de/medium/detail/zwei-tage-eine-nacht.html

Hier sind die Kritiken ausführlicher, sowie noch Fotos.

Spielfilm „Kuroj Ame“ (Japan, 1989)

23. Oktober 2015
19:30bis22:00

Spielfilm: „Kuroj Ame“, Japan 1989; 118 Min.

1945 fällt die Atombombe auf Hiroshima. Als die 20-jährige Yasuko durch die Stadt irrt, gerät sie in den „Schwarzen Regen“. Fünf Jahre später findet Yasuko keinen Ehemann. Jeder fürchtet, dass bei ihr die „Strahlenkrankheit“ ausbrechen kann. Ihr Nachbar Yuichi verlor im Krieg als Soldat den Verstand. Der Film schildert das Leben im Nachkriegsjapan: Die „Hibakusha“ – Überlebende der Atombombenabwürfe auf Japan – leiden unter nicht nur unter Folgeschäden, sondern werden auch von den „Gesunden“ diskriminiert.

Der Film gewann auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1989 den Großen Technik-Preis und den Preis der ökumenischen Jury und war für die Goldene Palme nominiert.

Wir zeigen die deutsche Fassung zum Abschluss der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei. Altersbeschränkung: 16 Jahre.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während im Fliegerhorst Büchel (Rheinland-Pfalz) neue Atomwaffen in Deutschland stationiert werden, während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

 

Spielfilm „Die Mörder sind unter uns“ (1946)

16. Oktober 2015
19:30bis21:30

Spielfilm: „Die Mörder sind unter uns“, Deutschland 1946; 90 Min. Regie & Buch: Wolfgang Staudte.

Unter schwierigsten Bedingungen entstand dieser erste deutsche Spielfilm nach dem Krieg, ein einmaliges Zeitdokument.

Der ehemalige Militärarzt Mertens kehrt 1945 in das zerstörte Berlin zurück. Vom Krieg traumatisiert, dem Alkohol verfallen, ist er unfähig für ein „normales“ Leben. Eine zaghafte Beziehung zu einer KZ-Überlebenden entwickelt sich. Doch unverhofft trifft Mertens seinen Vorgesetzten, im Krieg für Geiselerschießungen verantwortlich, der jetzt als „ehrbarer“ Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe fertigt und sich schon wieder gutbürgerlich etabliert hat; einer Schuld ist er sich nicht bewusst.

Expressive Lichtkontraste, gekonnt symbolhafte Einbeziehung der Trümmerlandschaften. Trotz aller Einschränkungen ein hoffnungsvoller Versuch, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, die Verantwortung spezifischen Personen statt anonymen Obrigkeiten anzulasten. Doch „dieser Ansatz wurde in späteren ‚Trümmerfilmen‘ schnell verspielt.“ (Reclams Filmführer)

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_M%C3%B6rder_sind_unter_uns

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

Spielfilm „Ich war neunzehn“

3. Oktober 2015
19:30bis22:00

Spielfilm zum Tag der Deutschen Einheit:

„Ich war neunzehn“, DDR 1968; 115 Min. Regie: Konrad Wolf; Buch: Wolfgang Kohlhaase.

Ein junger Deutscher, der mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Moskau geflüchtet war, kehrt im Frühjahr 1945, als Leutnant der Roten Armee, nach Deutschland zurück. Es ist ein fremdes Land. Er trifft die verschiedensten Menschen. Impressionen einer Annäherung an die zum ‚Feindesland‘ gewordene Heimat.

„Es ist in erster Linie ein Film über menschliches Verhalten, Denken in jener Zeit, sehr subtil, genau beobachtet, sich über viele Details vermittelnd und atmosphärisch dicht sowie emotional eindringlich – so entsteht ein plastisches Mosaik jener letzten Kriegstage.“ – RBB

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_war_neunzehn

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

Spielfilm „Lettjat Schuravli“

25. September 2015
19:30bis21:30

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“:

Spielfilm „Lettjat Schuravli“, UdSSR 1957; 90 Min. Regie: Michail Kalatosow.
Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes 1958.
Das leidvolle Schicksal eines jungen Liebespaars während des „Großen Vaterländischen Krieges“.

In einer kurzen Tauwetterperiode nach dem XX. Parteitag der KPDSU gelang dieser Meilenstein des sowjetischen Kinos. Losgelöst von Stalin-Kult und politischer Lehrhaftigkeit zeigte sich eine neue Subjektivität, mit entfesselter Kamera, ausgefallenen Blickwinkeln und Tongestaltung.

In der Filmreihe „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs“. Eintritt frei.

Beginn 19.30 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

Juma-Film erklärt das Programm der Filmreihe: „Unsere Filmreihe besteht aus geradezu „exotischen“ Spielfilmen, die vor der „Wende“ gedreht wurden, ohne Fernsehgelder. Es sind Filme, die zu Unrecht vergessen oder unbekannt sind, die keine gängigen Klischees zeigen, die nicht die Sicht der Bundesrepublik oder angloamerikanischer Länder präsentieren, die keine herkömmlichen „Helden“ oder action-lastigen „Abenteuer“ zeigen, in denen Gewalt keine Lösung ist.

Während Kriege und Flüchtlinge sich Mitteleuropa nähern, Deutschland sich für Handelsinteressen zunehmend ‚außenpolitisch engagieren‘ will, dazu eine Berufsarmee installiert, während rechte Parteien – auch in Rosenheim – Fremdenhass und Vorurteile schüren, kann nicht oft genug erinnert werden, was für Folgen bewaffnete Konflikte mit sich bringen.“

„Pucker S“ – Kinomärchen

20. Oktober 2012
20:00bis23:00

„Pucker Sunch“ – ein düsteres Kinomärchen, USA, 2011, 110 Min. – Teil 10 von JUMA-Films Reihe „Starke Frauen?!“

Feminine Souveränität meets postfeministischen Girlism. Genau wie die verschiedenen Ebenen im Film undurchschaubar verschmelzen, läßt sich auch die Frage nach dem Verhältnis von weiblicher Opferschaft und Handlungsmacht nicht eindeutig beantworten. Skandalös frauenfeindlich oder Aufruf zu weiblicher Selbstermächtigung?

Auf jeden Fall großes Budget, große Action, große Verwirrung. Alice im Wunderland mit Maschinengewehren. „Kino jenseits von Gut und Böse, ein Überfilm, an dem nichts halb und halb ist, der sich der reinsten Mittel des Kinos bedient: Der Bilder. Des Fetischismus. Und der Musik. Ein Stummfilm gewissermaßen. Vor allem aber ein Film, wie man ihn noch nicht gesehen hat.“

Fünf junge Frauen erkämpfen fünf Requisiten, um einer Männerwelt voller Gewalt, Mißbrauch, Lobotomie, Korruption und Prostitution zu entkommen. Karte, Feuer, Messer, Schlüssel und – ein Rätsel. Es geht nicht ohne Opfer ab. Die Grenzen zwischen Realität, Fantasie und Wahnsinn verschwimmen.

„Eine Konstellation wie aus einem Märchen, mit umgedrehten Vorzeichen: Eine holde blonde Unschuld, ein böser Stiefvater, ein schlimmes Schloss, das zum Gefängnis, zum Verließ wird. Alles Gothic. Zugleich ein Frauengefängnisfilm, wie man ihn seit den 70ern nicht mehr gesehen hat, Sexploitation, in deren Zentrum fünf des Wahnsinns geile Bräute stehen, girls with guns. Die Verwalter des »richtigen« Erzählens haben daran eine Menge auszusetzen. Denn »richtig« ist hier gar nichts: Ein Mädchen-Internatsfilm mit Martial-Arts-Elementen, ein stylischer Neo-Noir und eine Science-Fiction-Fantasy, Trash-Kino, das den schlechten Geschmack feiert, und ein opulentes Historienspektakel voller Bild-Referenzen. Zugleich naiv und selbstbewusst. Pucker Sunch ist opernhaft, gnadenlos übertrieben, pathosgeladen, Überwältigungskino, das sich dem Rausch der Bilder ergeben hat.“

Eintritt frei, danach ist ein Gespräch möglich.
Trailer usw.: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC
Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a.  – Veranstalter: JUMA-Film.

„Starke Frauen!?“ IV

25. Februar 2012
19:00bis23:00

Samstag, 25.2.2012, 19 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim:

Folge IV: Die Diablo Cody – Nacht.

Diablo Cody ist ein Vorbild für Juma Film. Sie strippt, schreibt, gewinnt den Oscar!

Ein Triple Feature: Drehbücher und Selbstzeugnisse von Diablo Cody (**). – Zwei Filme mit Live-Lesung! Mit viel Glück wird „Hot dish“ serviert, ein Nationalgericht aus Minneapolis, dem Ort der Striplokale.

1. Film: […] USA 2007, 96 Min.: J ist 16, schwanger und nicht auf den Mund gefallen: „They call me the cautionary whale“. Abtreibungsgegner sind auf der Hut: „All babys want to get bored!“ – Zum Glück gibt es da den Ex-Rockmusiker/Werbejingle-Komponisten, der zur Adoption bereit ist. – Oder doch nicht? – Am Schluß beglückt uns ein Gitarrenduo am Gartentor. Oscar für DC.

2. Film: […] USA 2009, 102 Min.: „Jennifer is evil! Really evil, not just high-school-evil!“ Zwei High-School-Freundinnen entzweien sich wegen einer Satanisten-Rockband. Amanda, entsetzt: „You kill people!“ – Megan: „Nooo! I’m killing BOYS!“ Der Film zerreißt Männer, die Kritik zerreißt DC und Regisseurin Karyn K.

Dazwischen eine Lesung aus: Diablo Codys Autobiographie: „Nackt. Ein Enthüllungsroman“

(**) Diablo Cody, geboren am 14. Juni 1978 in Chicago, Illinois, als Brook Busey-Hunt. Autorin, Bloggerin, Oscar-Preisträgerin, Gewinnerin des British Academy Film Awards.

Zunächst wurde sie durch ihre Auftritte in Peepshows und als Striptease-Tänzerin in Minneapolis bekannt, welche sie in ihrem „Pussy Ranch blog“ und in ihren 2006 erschienenen Memoiren „Candy Girl – A Year in The Life of an Unlikely Stripper“ beschrieb. Ihr erstes Drehbuch gewann 2008 den Oscar und bei Cinema for Peace als bestes Skript. Eine Comedy-Drama-Serie (Taras Welten), die auf den Ideen von Steven Spielberg beruht, wird seit Januar 2009 ausgestrahlt.

  

„Starke Frauen!?“ – Filmreihe Teil III

10. Februar 2012
19:00bis23:00

Freitag, 10.2.2012, 19 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim:

Folge III: „Realität, wo bist Du?“

Das Double Feature folgt Frauen, denen die Wirklichkeit verloren geht. Weibliche Workoholics an der Grenze zur Illegalität. Eine Profi-Computerspielerin in Polen und eine zufällige Private-Equity-Kapitalistin in den „blühenden Landschaften“ des deutschen Ostens.

1. Film: […] Japan/Polen, 2001, 106 Min.: Auf der Suche nach dem verborgenen Level droht der Hirntod. Solo-Kriegerin Ash macht sich dennoch auf den Weg, fehlgeleitet von der Sage über König Artus und seine Tafelrunde. „Ballerspiel goes Arthouse“, melancholisch, wortkarg, rätselhaft. Kritik fällt leicht. „Beste Kamera“ bei den Festivals in Sitges und Durban. Regie: Mamoru Oshii.

2. Film: […] Deutschland, 2007, 89 Min.: Ein Heimatfilm (Dessau/Wittenberge/Hannover) über Liebe und Geschäftsbeziehungen. Regisseur Christian Petzold sucht das Ungreifbare zu fassen. Silberner Bär für Nina Hoss als beste Schauspielerin. „Wie gefährlich ist es zu träumen, in den Zeiten des Risikokapitals?“ Laut Spiegel Online ein typischer Petzold-Film, die „so leise, so kunstvoll verdichtet und so wenig authentizitätsheischend“ daherkämen und dennoch die „nervösen Schwingungen im Land“ erfassten wie kaum ein anderer.

  

„Starke Frauen!?“ Filmreihe Teil II

18. Januar 2012
20:00bis23:00

„Starke Frauen!?“  Die Filmreihe von Juma-Film untersucht den meist männlichen Blick auf „starke“ Frauen. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

 J.D. öffnet seine Giftschränke vergessener Filme. –  Ein Begleitprogramm zum Theaterstück „Funny Bunny“, der Farce um drei Profi-Killerinnen, im Wasserburger Narrenkeller (*). Mit Möglichkeit zu Gespräch und Kritik.

Schon die Ankündigungen erregten Sexismus-Debatten, über männliche Dominanz im Film, Ausbeutung usw.

Mittwoch, 18.1.2012, 20 Uhr, im „Z“.

 

Folge II: „Stuntpeople“. Psychotronic Trash.

Ab 18 Jahre. O.m.U.

Der Film: […] USA 2007, 107 Min., Farbe. Das unnennbar Böse fährt einen Chevrolet und will in die geheime Welt der Mädchencliquen eindringen. Genau wie der Regisseur. „Zwei Karosserien veranstalten hier […] Analverkehr.“ (Süddeutsche Zeitung). Aber jenseits der Grenze wartet der Tod… Unendlicher Girltalk kulminiert im „Scream Award“ 2007 für die „Most Memorable Mutilation“ (unvergesslichste Verstümmelung). Soziogramm oder Fetisch-Film?

 

(*) „Funny Bunny“: Groteske von George Masterway um drei Killerinnen und ihr Opfer, den Macho-Star einer Vorabend-Arztserie. Aus der Werbung: „Die erste Popcorn-Krimikomödie Deines Lebens! Was passiert wenn zwei Hausfrauen auf Abwegen, eine sehr ambitionierte Jungschauspielerin, ein Sascha Hehn für Arme und das Hörnchen aus Ice-Age – in Verkleidung eines abgehalfterten Hoteldieners – in einem zweifelhaften Stundenmotel aufeinander treffen? Was wird aus der Walnuss, der Banane und dem Mordauftrag – und vor allem: Wer lebt am Ende dieses Tages noch? Schräg, frech, voller Anspielungen und vor allem: witzig!“

Es spielen: Christl Bergmeier, Norma Fritsch, Jutta Schmidt, Peter Fritsch und Justus Dallmer.

Regie: Constanze Baruschke. Aufführungen: 13., 14., 15., 21., 22. Januar im Narrenkeller Wasserburg. Infos: www.das-narrenschiff.de

 

„Starke Frauen!?“ Filmreihe Teil I

6. Januar 2012
19:00bis23:00

„Starke Frauen!?“  Die Filmreihe von Juma-Film untersucht den meist männlichen Blick auf „starke“ Frauen. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

 J.D. öffnet seine Giftschränke vergessener Filme. –  Ein Begleitprogramm zum Theaterstück „Funny Bunny“, der Farce um drei Profi-Killerinnen, im Wasserburger Narrenkeller (*). Mit Möglichkeit zu Gespräch und Kritik.

Schon die Ankündigungen erregten Sexismus-Debatten, über männliche Dominanz im Film, Ausbeutung usw.

Mittwoch, 6.1.2012, 19 Uhr:  Folge I: „Desert Rage“.  Zwei Filme, sechs Frauen.

Psychotronic Trash. Ab 18 Jahre.

1. Film: […] USA 1966, 83 Min., Schwarzweiß. Drei Stripperinnen jagen in ihren Porsches in die Wüste. Dort soll ein Schatz versteckt sein. Doch die Einheimischen (Männer) steh’n dem Geld im Weg… „The sweetest kittens have the sharpest claws!“ Ein Lieblingsfilm von John Waters: „The best movie ever made. I got a job as a film reviewer in a local newspaper for the sole purpose of raving about the film. If there is such a thing as a film being a bad influence on youth, here was the perfect example.“ (Shock Value, 1981)

2. Film: […] USA 2009, 102 Min., Farbe. Scheint wie Remake, Hommage und Parodie: Geldgierige Frauen geh’n über Leichen – nur mehr Farben, mehr Computereffekte, schwerere Waffen. „A pure exploitation pic — chicks, boobs, guns and bad guys“ (Daily Variety). „Diese eiskalt berechnete Männerfantasie aus Lesben-Action, Catfights und Wet-T-Shirt-Contest ist stellenweise nur schwer erträglich […], dabei sichtlich um Rasanz bemüht, letztlich aber einfach nur geschmacklos und dreist wie peinlich.“ (Moviepilot.de)

(*) „Funny Bunny“: groteske Farce von George Masterway um drei Profi-Killerinnen und ihr Opfer, den Macho-Star einer Vorabend-Arztserie. Aus der Werbung: „Die erste Popcorn-Krimikomödie Deines Lebens! Was passiert wenn zwei Hausfrauen auf Abwegen, eine sehr ambitionierte Jungschauspielerin, ein Sascha Hehn für Arme und das Hörnchen aus Ice-Age – in Verkleidung eines abgehalfterten Hoteldieners – in einem zweifelhaften Stundenmotel aufeinander treffen? Was wird aus der Walnuss, der Banane und dem Mordauftrag – und vor allem: Wer lebt am Ende dieses Tages noch? Schräg, frech, voller Anspielungen und vor allem: witzig!“

Es spielen: Christl Bergmeier, Norma Fritsch, Jutta Schmidt, Peter Fritsch und Justus Dallmer.

Regie: Constanze Baruschke. Aufführungen: 13., 14., 15., 21., 22. Januar im Narrenkeller Wasserburg. Infos: www.das-narrenschiff.de

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