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Archiv: 2017

Auftakt Stadtradeln Rosenheim 2017

24. Juni 2017
11:00bis18:00

Für den Auftakt des Stadtradelns 2017 hat sich die Stadtverwaltung etwas Besonderes einfallen lassen. Auf dem für Autos gesperrten Teil der Kufsteiner Straße vom City-Center bis zu Karstadt wird im Rahmen des Stadtfestes am Samstag, 24. Juni ein kleiner Fahrradmarkt aufgebaut. Dort präsentieren Rosenheimer Fahrradgeschäfte die neuesten Entwicklungen im Bereich der klassischen Fahrräder, eBikes, Fahrradanhänger, Fahrradtouren, Lademöglichkeiten und vieles mehr. Selbstverständlich können die Radl auch vor Ort getestet werden und es gibt auch eine Fahrradwaschanlage.

 

Um 12 Uhr wird Rosenheims stellvertretende Bürgermeisterin, Dr. Beate Burkl, auf der Kufsteiner Straße vor dem Sparkassenhochhaus den Startschuss zum 10. Rosenheimer Stadtradeln geben.

 

Knapp drei Wochen, bis zum 14. Juli, können Kilometer gesammelt werden –  ob im Urlaub, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, beim Stadtradeln gelten alle gefahrenen Kilometer mit dem Fahrrad. Es gilt jeder Kilometer im Zeitraum des Stadtradelns unabhängig des Ortes, denn Klimaschutz hört an keiner Grenze auf. Ausgeschlossen sind lediglich geradelte Kilometer bei Radwettkämpfen und auf stationären Trainingsfahrrädern.

 

Im Jahr 2016 konnten in Rosenheim im dreiwöchigen Stadtradel-Aktionszeitraum 9,1 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Es wäre schön, wenn im Jubiläumsjahr des zehnten Stadtradelns die 10-Tonnen-Marke der CO2-Vermeidung erreicht werden könnte.

 

Die Anmeldung zum Stadtradeln 2017 erfolgt im Internet unter: www.stadtradeln.de/rosenheim

 

Vortrag: USA – America First?

29. Juni 2017
19:00bis21:30
19:00bis21:30

USA: die Lebenslage der Arbeiterklasse

Vortrag über die USA im Rahmen der G20 Reihe des Z

mit Conrad Schuhler
Vorsitzender des isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung

Diese Fragen soll der Abend behandeln:

  • Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
  • Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
  • Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
  • Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
  • Wie geht es weiter mit TTIP?


Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten kam zustande, weil sich die von der neoliberalen Globalisierung und den politischen Eliten Abgehängten mit dem „business as usual“ nicht mehr zufrieden gaben. Hillary Clinton war die Personifizierung dieses fatalen Zusammenspiels von WallStreet und Washington. Deshalb hat sie die Wahlen verloren. Trumps America first ist die Propagandaformel für: Dass wir darniederliegen, geht zurück auf die Übervorteilung durch die anderen Wettbewerber in der Weltwirtschaft. Die haben uns mit miserablen Verträgen und unlauteren Praktiken – Stichwort: Währungsschwindel – auf die Verliererstraße gebracht. Unsere Industriearbeitsplätze wurden uns von Exportüberschussländern wie China und Deutschland gestohlen.

Im Innern sorgen Latinos und Muslims für wachsende Kriminalität und sinkende Löhne. Sie müssen draußen bleiben, die hier schon Vorhandenen – in den USA sind mindestens 11 Millionen „illegal“ im Land – werden polizeilich zusammengetrieben und außer Landes gebracht. An der Grenze zu Mexiko wird eine riesige Mauer gebaut. Muslime aus bestimmten Länden erhalten keine Einreisevisa mehr.

Die Chinesen, sagt Trump, haben die Mär von der Klimakatastrophe erfunden, um uns weiter zu schaden. Die USA werden alle Klimaabkommen aufkündigen – und auch internationale Handelsverträge wie Nafta, TPP und TTIP. Mit allen Länden wollen die USA neue bilaterale Verträge aushandeln, wo sie ihre überlegene Wirtschaftsstärke ausspielen und ihre militärischen Mittel als offene Drohung einsetzen. Kriegsdrohungen, auch mit Atomwaffen, gehören zum alltäglichen Arsenal dieser Politik.

Im Innern betätigt sich Trump als Abrissbirne für die US-Demokratie. Seine Regierung ist dabei, „alle Teile des Staates aufzulösen, die für das Allgemeinwohl verantwortlich sind und der Profitmaximierung von Großkonzernen und den Reichen im Wege stehen“ (Chomsky). Die Demokratische Partei ist, vom Sanders-Flügel abgesehen, nach wie vor in desolatem Zustand. Die dominierende Obama-Clinton-Gruppe propagiert nicht Arbeiterrechte oder Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sie konzentriert sich mehr auf die Frage, ob die Russen versucht haben, in den US-Wahlkampf einzugreifen. Eine Lachnummer für die ganze Welt, die weiß, dass die USA nicht nur in allen Weltregionen Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben.

Diese Fragen vor allem sollen uns beschäftigen:
Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
Wie geht es weiter mit TTIP?

29.6.2017, Donnerstag, 19:00 Uhr. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

VeranstalterInnen: das „Z“-Plenum (Attac Rosenheim u.a.). http://z-rosenheim.org/

Rosenheimer Umwelttag 2017

15. Juli 2017
09:00bis15:00

Samstag, 15. Juli, 9:00 bis 15:00 in der Fußgängerzone am Rosenheimer Ludwigsplatz (Bereich Mittertor – „Gerinne“)
Rosenheimer Umwelttag 2017
Infostände und Aktionen von Umweltorganisationen und -firmen aus Stadt und Landkreis Rosenheim

Es machen u. a. mit:

  • Agenda-Gruppe Neubeuern
  • Apritec GmbH, Bruckmühl
  • BUND Naturschutz e. V., Kreisgruppe Rosenheim
  • Carsharing Rosenheim e. V.
  • Greenpeace e. V. Rosenheim
  • Landratsamt Rosenheim
  • Lukas Solar- und Energietechnik, Rosenheim
  • Rosenheimer Solarförderverein e. V. rosolar
  • Solarprojekt Vogtareuth

Energiespartag der Gemeinde Stephanskirchen

17. Juni 2017
13:00bis18:00

Am Samstag, den 17. Juni 2017 findet wieder ein EnergieSparTag der Gemeinde Stephanskirchen statt. Im Rathaus informieren ortsansässige Fachbetriebe über Maßnahmen und Techniken zur Energieeinsparung. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung sind Sanierungsmaßnahmen an Fenstern und Rollläden. Ergänzend zur Ausstellung und fachlichen Beratung findet ein Vortrag statt: um 15 h wird Herr Peter Mair (Peter Mair GmbH, Zaisering) über das Thema Einblasdämmung referieren. Natürlich kommen auch andere energierelevante Themen, wie z.B. Mobilität (e-Bikes und Elektroautos) und Haustechnik (Heizung, Beleuchtung) nicht zu kurz.
Auch der Rosenheimer Solarförderverein e.V. ist mit einem Informationsstand vertreten.

Die Veranstaltung findet zeitgleich mit dem Fest der Freiwilligen Feuerwehr Schloßberg statt.
Für Kaffee und Kuchen ist durch den Simsseemarkt Stephanskirchen bestens gesorgt.

Termin: 17.06.2017 von 13.00 bis 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Rathaus Stephanskirchen (Schloßberg)

Infoplakat als Download: Energiespartag Stephanskirchen 2017

Carsharing Stammtisch

11. Mai 2017
19:00bis21:00

Wir treffen uns um 19 Uhr in der Vetternwirtschaft, Oberau Str. 2, Rosenheim.

Wir beantworten alle Fragen zum Carsharing.

Interessierte willkommen.

Informationen unter team@carsharing-rosenheim.de

Pflegenotstand beenden – mehr Personal im Krankenhaus

17. Mai 2017
19:00bis21:00

Öffentliche Podiumsdiskussion im Mailkeller mit:
– Robert Metzger
Gewerkschaftssekretär für den Bereich Gesundheitswesen
– Dieter Klee
Betriebsratsvorsitzender in den RoMed-Kliniken
– Sebastian Misselhorn
Pflege-Azubi und Bundestagsdirektkandidat, DIE LINKE

In deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand
– es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in immer kürzerer Zeit versorgen. Die Folgen: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene bis hin zu mehr Unfällen. DIE LINKE kämpft zusammen mit den Beschäftigten und Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen, weniger Stress und eine gute Gesundheitsversorgung für alle. Denn: Mehr Personal im Krankenhaus ist für alle besser!

Wir wollen mit unseren Referenten und Gästen an diesem Abend unter anderem folgende Forderungen diskutieren:
– Gesetzliche Personalbemessung
-Krankenhäuser in die öffentliche Hand
– eine Steuer auf Vermögen ab einer Million Euro, die
den Ländern auch zur Finanzierung der Krankenhäuser
zu Gute kommt

Die Salzburger Wohnfabrik – ein Hausprojekt

14. Mai 2017
18:00bis21:30

18:00 Uhr KüfA (Küche für Alle), 19:00 Uhr:

Vortrag von Gästen aus Salzburg, die dort ein selbstverwaltetes Wohnprojekt organisieren, die „Autonome Wohnfabrik“, angelehnt an das deutsche „Mietshäusersyndikat“ und das Haus „Willy*Fred“ in Linz.

Ort: „Z“ – Innstr. 45a – 83022 Rosenheim

Veranstalter: „HOP e.V. – das Haussyndikat in der Oberbayerischen Provinz“
https://haussyndikat.rosenheim.tk/

Die Gäste beschreiben ihre Veranstaltung:

„Selbstverwaltete Wohnprojekte – Solidarität statt Profitmaximierung

Die Wohnsituation in Salzburg und anderen größeren Städten wird immer
katastrophaler. Die Mietpreise steigen in astronomische Höhen, während
zahlreiche Häuser und Wohnungen leer stehen und dem
Spekulationsmarkt zum Opfer fallen. Nach dem Vorbild des deutschen
Mietshäusersyndikates haben es sich Menschen zur Aufgabe gemacht,
dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Wir wollen Einblick in unser
selbstverwaltete Wohnprojektmodell geben und unser Projekt vorstellen,
denn der Startschuss für das erste HabiTAT-Hausprojekt in Salzburg ist
gefallen.

Die Autonome Wohnfabrik soll bald ihre Tore für selbstverwaltetes und
solidarisches Wohnen öffnen.

Das Ziel ist es, ein Objekt in Bahnhofsnähe vom Markt freizukaufen und
dadurch finanzierbares Wohnen zu ermöglichen. Hierbei kann sich auf die
Erfahrung der Linzer Hausprojektgruppe Willy*Fred und die Strukturen
des Dachverbands HabiTAT gestützt werden. In der Autonomen Wohnfabrik
wollen wir Raum schaffen für gesellschaftliche Alternativen und ein Haus den Gesetzen des Immobilienmarktes entziehen.

 

Arbeit FairTeilen – Workshop/Vortrag

16. Mai 2017
19:30bis21:30

Vortrag und Workshop:

Ökonomie und ArbeitFairTeilen – zwei Themen, die untrennbar zusammen gehören. Veranstalter: Attac Rosenheim.

Welche ökonomischen Auswirkungen hätte die Einführung einer neuen Vollzeitarbeitszeit von 30 Stunden in der Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich auf die sozialen Sicherungssysteme, die öffentliche Daseinsvorsorge, die Binnenwirtschaft und die individuelle Ökonomie der Bürger*innen?

Woher nehmen wir das Geld und wohin soll es fließen?

Im Workshop werden wir uns auch mit der ökonomischen Dimension der Integration von Menschen, die vor Hunger und Krieg geflüchtet sind, befassen.

Im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a, 83022 Rosenheim.

Referentin: Michaela Amiri, Koordinatorin der Attac-Bundesarbeitsgruppe ArbeitFairTeilen

http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen/

http://arbeitszeitverkuerzung-jetzt.de/

Stadtradeln 2017

Seit 10 Jahren versucht Stadtradeln Kommunen und Vereine zu bewegen Werbung für die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit zu machen. Etttliche Kommunen auch in unserem Kreis machen mit.

Bewerbt Euch als Einzelpersonen oder Vereine für eine Teilnahme oder motiviert Eure Kommunen zur Teilnahme.

www.stadtradeln.de

Falls Das Rad nicht reicht, kommt man bei uns weiter

https://www.carsharing-rosenheim.de

Critical mass Mai 2017

6. Mai 2017
11:55

->> Sa 06. Mai ->> Critical Mass ->>> Rosenheim
Nach dreijähriger Pause startet am Samstag, 06.05.17 anlässlich der Aktion „Rosenheim in Bewegung“ (früher: „Rosenheimer Autosalon“) pünktlich um 11.55 Uhr wieder eine Critical Mass. Die Teilnehmenden sollten sich schon ab 11.30 Uhr am Ludwigsplatz einfinden, damit wir pünktlich starten können.
Denn: Unsere Route führt uns zuerst zum Bahnhof, von wo Interessierte den Zug nach München zum Climate March nehmen können.
Der Rest radelt weiter.
Die Critical Mass (kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung. Sie macht durch gemeinsame Fahrrad-Touren in der Stadt auf dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel aufmerksam. Und auch in Rosenheim werden sich am Sa 06.05.2017 viele Menschen gemeinsam auf den Drahtesel schwingen.
Denn Verkehr beschränkt sich nicht nur auf das Auto, auch Fußgänger_innen und Radfahrer_innen sind Verkehr. Aber allzu oft werden wir an den Straßenrand gedrängt. Im Zeitalter der Klimakrise muss das Rad aber nicht neu erfunden werden. Es muss viel mehr als wichtiges Verkehrsmittel ernst genommen werden. Wir wollen deshalb für uns Nichtmotorisierte einen gebührenden Platz im Straßenverkehr beanspruchen. Denn Straßen sind ein öffentlicher Raum.

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