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Archiv: Juli 2015

Für eine bessere Anbindung der Züge aus Rosenheim

Servus midanand,

PRO BAHN Oberbayern fordert den Bau einer zusätzlichen Bahnsteigverbindung im Münchner Hauptbahnhof. Durch kürzere Wege für ein-, aus- und umsteigende Fahrgäste im Vergleich zum heute immer notwendigen Umweg über den Querbahnsteig können Anschlüsse besser erreicht werden; für viele Reisende ergeben sich geringere Gesamtreisezeiten.

Um die Forderungen nach Verbesserungen im Münchner Hauptbahnhof politisch zu verankern, wurde die Petition gestartet –

https://www.openpetition.de/petition/online/umsteigen-im-muenchner-hauptbahnhof-leichter-machen-bau-einer-zusaetzlichen-bahnsteigverbindung

Bitte bedenken Sie, dass gerade Fahrgäste mit dem MERIDIAN, z.B. aus Rosenheim kommend nach Garmisch-Partenkirchen oder ins gesamte Allgäu (Kempten/Füssen/Memmingen/Lindau), evtl. einen Fußweg von mindestens 15 Minuten in Kauf nehmen müssen (Holzkirchner Bhf — Starnberger Bhf und umgekehrt) !

PRO BAHN Rosenheim bittet um Unterstützung!
Danke.
Bitte weiterleiten!
Freundliche Grüße

Wolfgang Günther
PRO BAHN Rosenheim

Veranstaltung im Rahmen von Rosenheim 2025

Am Dienstag, den 28. Juli 2015 (Beginn: 18 h) besteht die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts Rosenheim 2025 zu informieren und mitzudiskutieren.

Nähere Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden, Infos zum Stadtentwicklungskonzept im Webangebot der Stadt Rosenheim (einschließlich Downloadmöglichkeit, u.a. von Konzepten und Protokollen).

Rosenheim 2025

28. Juli 2015
18:00bis21:30

Veranstaltung im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts Rosenheim 2025

u. a. mit:

  • Statusbericht zum Stadtentwicklungskonzept (Prof. Dr. Franz Pesch)
  • Statusbericht zum Freiraumkonzept (Ursula Hochrein)
  • Diskussion
  • Zwischenbericht zum Verkehrsentwicklungsplan (Katja Engelen)
  • Weiteres Vorgehen zum Verkehrsentwicklungsplan (Helmut Cybulska/Ursula Ammermann)

Veranstalter: Stadt Rosenheim
Ort: KU’KO Rosenheim
Termin: Dienstag, 28. Juli, Beginn: 18:00 h

Infos zum Stadtentwicklungskonzept Rosenheim 2025 (mit Downloadmöglichkeit u.a. von Konzepten und Protokollen) gibt’s hier.

Programm als Download

 

„Gegenrede“ – „Nach-Lesung“ des G7-Gipfels

28. Juli 2015
19:30bis22:00

Nach der Demo ist vor der Demo
„Gegenrede“ – „Nach-Lesung“ des G7-Gipfels

„Gegenrede“: unter diesem Titel veranstalten Attac Rosenheim und der Verein für bodenständige Kultur e.V. (VfbK) eine Lesung in der „Vetternwirtschaft“ (Oberaustr. 2; Rosenheim). Am Dienstag, dem 28. Juli, um 19.30 Uhr werden die Texte den vergangenen G7-Gipfel kritisch kommentieren, die Frage nach einer „besseren Welt“ stellen und auf die nächste bundesweite Großveranstaltung in Berlin vorbereiten.

Dabei lesen Rosenheimer Schauspieler*innen und Attac-Aktive teils eigens zum G7-Gipfel geschriebene, neue Texte von Literat*innen (u. a. Frank-Markus Barwasser [„Pelzig“], Azar Mortazavi, Steven Uhly) und Publizist*innen (u. a. Jean Ziegler, Fabian Scheidler). Diese Texte werden ergänzt durch Beiträge vom „Internationalen Gipfel der Alternativen“ (u.a. Gertrud Garfus, Hubert Weiger), der am 3./4. Juni in München stattfand. Auf ihm wurden Konzepte für einen sozialökologischen Umbau der Weltwirtschaft diskutiert.

Im Anschluss an die Lesung soll die Mobilisierung zur Großdemonstration „Stopp TTIP & CETA! Für einen gerechten Welthandel!“ am 10.10.15 in Berlin besprochen werden. In Südbayern gibt es bereits Pläne, gemeinsame Fahrten nach Berlin zu organisieren. Eine bundesweite „Speaker’s Tour“ soll zuvor noch zwei Gäste aus Westafrika nach Deutschland bringen, die auch in Rosenheim zu den Folgen internationaler Handelsabkommen für den globalen „Süden“ sprechen sollen, zu den Fällen der sog. „EPA“s, der Economic Partnership Agreements“, d.h. der Freihandelsabkommen zwischen der EU und AKP-Staaten.

Infos zur Demonstration am 10.10., 12 Uhr, Berlin Hauptbahnhof:
http://ttip-demo.de/home/

 

Stammtisch Carsharing Rosenheim am 1.7.

1. Juli 2015
20:00bis21:00

Liebe Interessierte am Carsharing Rosenheim,

mit dieser Mail laden wir Dich/Sie zu unserem nächsten Stammtisch ein. Wir treffen uns
Donnerstag, den 1.7.15 im Flätzinger Stüberl
Sameerstr. 17 Rosenheim
19:30 Neutmitglieder Fragen
20:00 Stamtisch

Wir haben jetzt ein 2. Auto. Bis wir den endgültigen Standplatz haben, stehr das Auto bei uns in der Äusseren Münchener Str. 34b.

Leider sind mehr Reparaturen aufgetreten als erwartet. Wir kommen deshalb mir den Kosten nicht hin. Neue Prsise ab 1.7.

Skoda Fabia 1,20 Pro Stunde und 0,30 € pro Kilometer
Skoda Roomster 1,50 Pro Stunde und 0,30 € pro Kilometer
Wir liegen damit immer noch 1 € unter Flinkster pro Stunde

Für den 8.10.15 laden wir zur Jahreshauptversammlung ein.

Für alle Facebook Mitglieder bitte added uns als Freund
https://www.facebook.com/CarsharingRosenheim

Bamako (Spielfilm aus Mali, 2006)

26. Juli 2015
19:00bis21:45

Attac Rosenheim und Juma-Film zeigen im „Z“ (Innstr. 45a; Rosenheim) den Film „Bamako“ (Mali, Frankreich, USA; 2006) von Abderrahmane Sissako. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „Asyl ist Menschenrecht“ des Initiativkreises Migration.

Zum Film:

Melé ist Sängerin in einer Bar, ihr Mann arbeitslos. Sie teilen sich mit anderen Bewohnern den Hinterhof eines Hauses in Malis Hauptstadt Bamako, der zudem noch von Hühnern und Ziegen bevölkert wird, durch den Hochzeitsgesellschaften ziehen und wo regelmäßig der große Waschtag zelebriert wird. Und mitten in diesem bunten Kosmos des afrikanischen Alltagslebens findet eine Gerichtsverhandlung statt, in der Vertreter der afrikanischen Zivilgesellschaft Klage erheben gegen die Aktivitäten des internationalen Währungsfonds IWF und die Entwicklungspolitik der Weltbank, die mit ihren Projekten und Planungen das Land zugrunde richten. Doch während der Prozess spannungsgeladen mit Zeugenberichten und Plädoyers voranschreitet, geht das Leben im Hof munter seinen normalen Gang. Hier vermischen sich die Alltagsgeschäfte mit der sonst so gedämpften Sphäre der exklusiven Gerichtssäle der Hauptstadt. Und Hollywoodstar Danny Glover liefert sich in einer ironischen Einlage ein wildes Shootout im Stil des Italowesterns.

Auf brillante Weise zeigt Regisseur Abderrahmane Sissako im Kontrast von Gerichtsverhandlung und Alltagsleben, wie die nördliche Welt mit der südlichen umgeht. Erdrückt von Schulden und bemüht sich anzupassen, kämpft der afrikanische Kontinent ums Überleben. Immer dringlicher wird die Notwendigkeit, im Namen all derer zu sprechen, die nicht die Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen. Dieses weltweit beachtete afrikanische Kinoprojekt drehte der Regisseur im wesentlichen im Hof des Hauses seines Vaters, in dem er auch aufgewachsen ist.

Sissako macht deutlich, dass das geplünderte und geknebelte Afrika weniger ein Opfer seiner Armut als vielmehr seines Reichtums ist. Dabei gibt Sissako in seinem Film den Frauen als Zeugen, Ankläger oder einen breiten Raum, denn: „Die Rolle der Frauen ist für Afrika viel wichtiger, als die Rolle der Männer“.


Mali, Frankreich, USA; 2006, 115 Min.

Buch und Regie: Abderrahmane Sissako.

Darsteller: Aissa Maiga, Hélène Traoré, Haméye Mahalmadane, William Bourdon, Danny Glover.

Originalfassung mit deutschen Untertiteln.


Cannes 2006: Selection officiel; Rencontres Paris Cinema 2006: Grand prix du public.

Der Film wurde empfohlen vom Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte http://filmfestival-der-menschenrechte.de/features.html

Er läuft im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Initiativkreises Migration, vom 17.7.-2.8. in Rosenheim, unter dem Motto: „Asyl ist Menschenrecht“. Dabei ist in der VHS eine Ausstellung zum Thema zu sehen, am Salzstadel ein Flüchtlingszelt des UNHCR, es gibt „Comedy“, Vorträge und ein Forumtheater. Weitere Infos: http://migrationrosenheim.blogsport.de/asyl-ist-menschenrecht/

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Kurzbeschreibung:

In Bamako, der Hauptstadt Malis, teilen sich die Sängerin Melé und ihr arbeitsloser Mann mit Hühnern, Ziegen und anderen Bewohnern einen Hinterhof. Neben Hochzeitsgesellschaften und Waschtagen findet dort eine Gerichtsverhandlung statt: Vertreter der afrikanischen Zivilgesellschaft klagen gegen die Politik des internationalen Währungsfonds IWF und der Weltbank, die mit ihren Projekten das Land zugrunde richten. Regisseur Sissako lässt Ankläger, Zeugen und Verteidiger auftreten, er gibt den Frauen breiten Raum, es werden Szenen einer afrikanischen Emigration nach Europa und eines fiktiven Westerns gezeigt. Der immer noch aktuelle Film zeigt, wie die nördliche Welt mit dem Süden umgeht, der um sein Überleben kämpft.

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