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Archiv: April 2014

Kundgebung: Stoppt Freihandelsabkommen für Konzerne!

8. Mai 2014
11:00bis14:00

Kundgebung vor der Münchner Vertretung der EU-Kommission neben dem Europäischen Patentamt, Bob-van-Benthem-Platz 1, ehemals Erhardtstr. 27

Das Freihandelsabkommen der EU mit den USA befindet sich in der 4. Verhandlungsrunde. Jetzt geht es auch um Inhalte. Auch die bayerische Staatsregierung ist aufgewacht und bemüht sich Licht in das Dunkel der Geheimverhandlungen zu bringen. Doch die Verhandlungsmandate bleiben nach wie vor geheim. Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt bei uns und in Entwicklungsländern werden betroffen sein. Deswegen möchte das Agrarbündnis Bayern bei einer öffentlichen Kundgebung informieren, und im Anschluss Forderungen an die Münchner Vertretung der EU übergeben.

Näheres unter:
http://www.bund-naturschutz.de/presse-aktuelles/termine/termin/kundgebung-stoppt-freihandelsabkommen-fuer-konzerne-1.html

Veranstalter: Agrarbündnis Bayern mit vielen anderen Organisationen

Anreisevorschlag aus Rosenheim: Treff 9:30 im Bahnhof, Abfahrt 9:51 mit Bayernticket

Führung auf dem Stadtökologischen Themenweg des BUND Naturschutz

3. Mai 2014
10:00bis11:45

Treffpunkt am Mittertor / Eingang Städt. Museum (früher Heimatmuseum)

Siehe auch:
www.rosenheim.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/rosenheim/stadtoekologischer-themenweg.html

Veranstalter: BUND Naturschutz  KG/OG Rosenheim

Mahnwache Nuklearkatastrophe Tschernobyl

28. April 2014
18:00bis19:10

Mahnwache in der Fußgängerzone

Ort: Max-Josefs-Platz (vor dem Nepomuk-Brunnen; mit Heilig-Geist-Straße im Rücken).

Anlass:  Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich vor 28 Jahren, am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Die Kernschmelze von Tschernobyl im April 1986 stellt den mit Abstand größten Unfall in der Geschichte der zivilen Atomwirtschaft dar. In Deutschland wurden Feldfrüchte unterpflügt und Kinderspielplätze gesperrt, Wildfleisch wurde ungenießbar. Ganze Landstriche wurden verseucht und für Generationen unbewohnbar gemacht. Der radioaktive Niederschlag führte zu Zehntausenden von Krebserkrankungen, Todesfällen, Fehlgeburten und Missbildungen – nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion. Schon eine ganze Generation lebt mit den Folgen. Dennoch liefern Atomkraftwerke immer noch einen beträchtlichen Anteil des europäischen Stroms.

Wir wollen mit der Mahnwache wieder einmal den baldigen Atomausstieg fordern, eine konsequente Energiewende und ein Umdenken bei Konsum, Ressourcenverbrauch und Wachstumsdogma. Strom muss zuerst gespart werden und lokal und dezentral erzeugt werden.

Kurzes Fazit der Veranstaltung:
Mehr als 60 Leute waren da; während der Schweigeminute läuteten die Kirchenglocken; 10 RednerInnen steuerten kurze Wortbeiträge bei = ein Rekord (wer auf solche Sachen achten will). Das Wetter war kühl, aber trocken. Es war eine Bündnissache, angemeldet von Greenpeace. Dank nochmal an die InfoGruppe für die Ton-Anlage! Besonders froh waren wir über das Engagement vieler junger Leute: Greenpeace Jugendliche meldeten sich zu Wort, SDAJ und Jusos waren vertreten. Nach knapp einer Stunde war Schluss.

Pressenotiz vom 29.4.:

Tschernobyl-Mahnwache in Rosenheim
Bündnis erinnert an die Katastrophe von Tschernobyl

Am Montagabend, dem 28. April, fand auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz die alljährliche Mahnwache zum Thema Kernenergie statt. Dieses Jahr erinnerten die knapp 70 Anwesenden an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, die vor 28 Jahren stattfand.

Ein Bündnis aus Bund Naturschutz, Greenpeace, Infogruppe, Attac und den Parteien ÖDP, Grüne, SPD und Jusos trug auch heuer die Kundgebung. Organisiert wurde sie von Greenpeace, die Moderation übernahm Justus Dallmer.

Besonders die Greenpeace-Jugend brachte sich bei der Mahnwache mit Redebeiträgen ein. Gedichte sowie Fakten über Atomenergie und den GAU am 26. April 1986 in der Ukraine wurden vorgetragen. Pünktlich zur Schweigeminute erklangen auch die Rosenheimer Kirchenglocken. Für die Veranstalter war klar: Atomenergie ist weder wirtschaftlich, wenn man alle volkswirtschaftlichen Folgekosten mit einbezieht, noch nachhaltig und außerdem höchst gefährlich. Dies habe auch die Katastrophe von Fukushima 2011 erneut belegt.

Zahlreiche Redner forderten deshalb eine konsequentere Energiewende von den politisch Verantwortlichen. Außer dem Atomausstieg verlangten sie ein Umdenken bei Konsum, Ressourcenverbrauch und Wachstumsdogma. Strom müsse zuerst gespart und dann lokal, dezentral und aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung lud die ÖDP zu einem kritischen Vortrag über den Euratom-Vertrag mit dem Salzburger Professor Heinz Stockinger im Flötzinger-Stüberl ein.

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Im Anschluss bietet sich ein Besuch folgender Veranstaltung an, den die ÖDP organisiert hat:

„Der Euratomvertrag – Atomenergie in alle Zukunft ?“

Dr. Heinz Stockinger von PLAGE Salzburg (http://www.plage.cc/cms/plage/ansprechpartner/index.php) berichtet über den Kampf gegen diesen Vertrag und Wege zum Atomausstieg. „PLAGE“ heisst: „Plattform gegen Atomgefahren Salzburg“.

Zum Euratom-Vertrag: http://www.bund.net/index.php?id=1477     Zitat: „Der EURATOM-Vertrag fördert seit 1957 die Entwicklung der Atomenergie in Europa. Zu dieser Zeit begann die kommerzielle Nutzung, und Kernenergie wurde als „unentbehrliche Hilfsquelle für die Entwicklung und Belebung der Wirtschaft“ bezeichnet. EURATOM finanzierte die Erforschung der Atomenergie und gewährte Milliarden von Euro als Kredite für die Errichtung oder Modernisierung von Atomkraftwerken. Als Resultat ist die EU heute der weltweit führende Erzeuger von Atomstrom. Die erweiterte EU-25 hat 156 Reaktoren in Betrieb und erzeugt damit 32 Prozent ihres Strombedarfs, mehr als Nordamerika, Japan oder Russland.“

Mo., 28. April, 19:30 Uhr.
Rosenheim, Flötzinger Bräustüberl, Samerstraße 17 (etwa 5 Min. vom Bahnhof RO; 10 Min. vom Max-Josefs-Platz).

Eintritt frei!

 

Vortrag von Prof. Dr. Volker Quaschning an der HS Rosenheim: Die Solare Revolution – Rettung für die Energiewende und den Klimaschutz

24. April 2014
19:00bis21:00

Am Donnerstag, den 24. April um 19:00 Uhr wird an der HS Rosenheim (in B 0.23) Prof. Dr. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (bekannt auch aus Radio- und Fernsehsendungen) den Vortrag ‚Die Solare Revolution – Rettung für die Energiewende und den Klimaschutz‘ halten.

Trotz der vollmundigen Bekenntnisse der Politik zum Klimaschutz steigen weltweit und auch in Deutschland die Kohlendioxidemissionen weiter an. Bauen wir nicht radikal unsere Energieversorgung um, müssen wir bereits im Jahr 2100 mit einem globalen Temperaturanstieg von 4 bis 5 Grad Celsius rechnen. Prof. Quaschning erläutert eindringlich, welche Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensgrundlagen unserer Kinder nötig sind und wie eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung funktioniert. Er klärt außerdem auf, warum unsere Politik und die Energiekonzerne derzeit nicht in der Lage sind, diese Maßnahmen einzuleiten. Und er beschreibt eine Lösung: Mit der inzwischen auch in Deutschland preiswert gewordenen Solarenergie können die Bürger eine solare Revolution auslösen, der Energiewende das nötige Tempo verleihen und damit den entscheidenden Beitrag zur Rettung des Klimas leisten.

Prof. Quaschning ist Autor von 5 erfolgreichen Fachbüchern und vielen Fachartikeln. Er ist sehr gern gesehener Teilnehmer von Podiumsdiskussionen (Intersolar, PV-Symposium) und oft gehörter oder gesehener Experte in Radio- oder Fernsehsendungen.

Massive städtebauliche Eingriffe – Tatort-Termin mit dem Rosenheimer Forum am Montag den 07.April.2014 17:30

Mit Sorge sieht das Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen aktuelle Bauvorhaben in Rosenheim.

In der Kaiserstraße stand einst das Wiesentor der mittelalterlichen Stadt. An der Ecke zur Ellmaierstraße soll jetzt ein Gebäude errichtet werden, das weder auf die Altstadt noch auf den historischen Standort Bezug nimmt, sondern seine Maßstäbe dagegen setzt. Der Bauausschuss diskutierte nur um eine öffentliche Passage, die nun wegfallen soll und wandelt sich zum Bittsteller gegenüber dem Antragsteller. Nur der Heimatpfleger Karl Mair fragt nach der städtebaulichen Sensibilität und kritisiert Stil und Dimension der geplanten Bebauung.

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Massive städtebauliche Eingriffe – Tatort-Termin mit dem Rosenheimer Forum am Montag den 07. April. 2014, 17:30

7. April 2014
17:30bis19:30

Mit Sorge sieht das Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen aktuelle Bauvorhaben in Rosenheim.

In der Kaiserstraße stand einst das Wiesentor der mittelalterlichen Stadt. An der Ecke zur Ellmaierstraße soll jetzt ein Gebäude errichtet werden, das weder auf die Altstadt noch auf den historischen Standort Bezug nimmt, sondern seine Maßstäbe dagegen setzt. Der Bauausschuss diskutierte nur um eine öffentliche Passage, die nun wegfallen soll und wandelt sich zum Bittsteller gegenüber dem Antragsteller. Nur der Heimatpfleger Karl Mair fragt nach der städtebaulichen Sensibilität und kritisiert Stil und Dimension der geplanten Bebauung.

Wo in der Heilig-Geist-Straße bis vor kurzem die Gaststätte „Alte Schießstätte“ stand, wird ein fünfgeschossiges Büro- und Wohngebäude erbaut, dessen Dimension und Stil an dieser Stelle ebenfalls wie die Faust aufs Auge wirkt. Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.

Auch die Planungen am Bahnhof überraschen: sollte doch zunächst ein Rahmenplan zum Verkehr, ein Hochhaus-Gutachten, dann ein Bebauungsplan für das gesamte Bahnhofsgelände Nord erstellt werden. Nun wurde vom Stadtrat offensichtlich der Verkauf der ersten Teilfläche vorab an einen Investor beschlossen. Die angekündigte Diskussion mit der Öffentlichkeit soll anscheinend im Nachhinein stattfinden.

Das Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen lädt Mitglieder und besorgte Bürgerinnen und Bürger zu einer Besichtigung solcher Problemfälle ein. Der Stadtrundgang beginnt am Montag, den 7.4., um 17:30 Uhr an der Ecke Kaiserstraße/Ellmaierstraße.

Theorie der feinen Menschen – Claus von Wagner – Kabarettist

12. April 2014
20:00bis22:00

Wer Claus von Wagner auf einer Bühne sieht, weiß: das wird auf jeden Fall kein normaler Kabarettabend. Claus von Wagner ist so, wie sich Bertolt Brecht und Loriot in einer durchzechten Nacht ihren Schwiegersohn vorgestellt hätten. Manche sagen, er sähe aus wie Roland Kaiser – hätte aber bessere Texte. Was
ihn so anders macht? Die Tatsache, dass er die Intelligenz seiner Zuschauer ernst nimmt.
Theorie der feinen Menschen ist eine Erzählung aus dem tiefen Inneren unserer feinen Gesellschaft. Sie handelt vom Kampf ums Prestige, Wirtschaftsverbrechen und Business Punks.
Theorie der feinen Menschen ist eine epische Geschichte von Verrat, Familie und Geld. Im Grunde ein bisschen wie die Sopranos. Nur in live. Als hätte Shakespeare ein Praktikum bei der Deutschen Bank absolviert und

Was kostet unser Wohlstand

Die Welt der Klimaskeptiker

7. April 2014
19:30bis21:30

Der Energiedialog Wasserburg 2050 lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wasserburg sowie die interessierte Bevölkerung über die Stadtgrenzen hinaus sehr herzlich zu den kostenfreien Vorträgen im Rathaus Wasserburg ein.

Renommierte und erfahrene Experten aus ganz Deutschland und der Region informieren Sie über den aktuellen Stand der Klimaforschung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um den Klimawandel zu begrenzen.

Referent: Dr. Jens Soentgen

Die Welt der Klimaskeptiker

Die Aussagen der Klimaforschung werden von den Klimaskeptikern angegriffen. Diese erklären, es sei gar nicht das menschgemachte CO2, das den Klimawandel befördere, sondern andere, natürliche Faktoren. Auch die Tatsache einer globalen Erwärmung wird von manchen Klimaskeptikern in Zweifel gezogen. Erst recht bestreiten sie aber die allgemeine Bewertung der globalen Erwärmung, diese sei geradezu gut und nicht schlecht.

Die Klimaengagierten wiederum behaupten, die Klimaskeptiker seien von der Erdölindustrie gekauft. Was stimmt hier?

Aufgrund einer ausführlichen empirischen Untersuchung zur Klimaskepsis an der Universität Augsburg erläutert Jens Soentgen, der selbst kein Klimaskeptiker ist, die Positionen der Klimaskeptiker und ihre Argumente.

Dr. Jens Soentgen, Jahrgang 1967, ist Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg.

Dr. Soentgen studierte ursprünglich Chemie (Staatsexamen 1994), promovierte aber in Philosophie, mit einer Arbeit über den Stoffbegriff (1996). Zweimal war er in Brasilien als Gastprofessor für Philosophie tätig. Seit 2002 ist er Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg. Er hat drei erfolgreiche Wanderausstellungen (zu Staub, CO2 und Stickstoff) realisiert; neben wissenschaftlichen Beiträgen publiziert er auch populärwissenschaftliche Bücher. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftskommunikation.

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