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Archiv: Februar 2013

Nonfiktionale – Dokumentarfilmfestival Bad Aibling

7. März 2013 10:00bis10. März 2013 22:00

Die Nonfiktionale erkundet die „Mechanik der Welt“

Was die Welt im Innersten zusammenhält, wird sich wohl auch nach vier Tagen Nonfiktionale nicht abschließend beurteilen lassen. Nichtsdestoweniger hoffen die Festivalmacher, dass die Gedankenanstöße, die das Bad Aiblinger Festival des dokumentarischen Films vom 7. bis 10. März unter dem Motto „Mechanik der Welt“ liefern will, auch über den Kinosaal hinaustragen. Wie schon in den vergangenen fünf Festivalausgaben bestimmt eine thematische Klammer das Programm. Und wie immer stehen die Filme und das Reden über Filme gleichberechtigt nebeneinander. Denn auch in diesem Jahr schließt sich an jede Vorführung eine längere Diskussion an, bei der man sich mit dem jeweiligen Filmemacher über das Gesehene und darüber hinaus austauschen kann.

In diesem Jahr richtet sich der Blick auf gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Strukturen, die unser Leben bestimmen. Der Bogen spannt sich dabei von der Stuttgarter Graswurzeldemokratie („Alarm am Hauptbahnhof“, am 10.03, um 11 Uhr) über die Frage, ob Arbeit tatsächlich glücklich macht („Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“, am 08.03, um 19.30 Uhr), bis hin zum erbitterten Widerstand südamerikanischer Kleinbauern gegen unersättliche Gensojaproduzenten („Raising Resistance“, am 09.03., um 19.30 Uhr). Betrachtet man die insgesamt dreizehn Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, so stellen sich Fragen wie: Wo kommt unser Essen her? Wie wollen wir leben? Wie geht Demokratie?

So breitgefächert das Themenspektrum der einzelnen Filme ist, so unterschiedlich sind sie auch in ihrer Machart. Ironische Zwischentöne bei dem an sich ernsten Thema industrielle Landwirtschaft („San Agustín“, am 08.03., um 22 Uhr) finden sich ebenso im Programm wie großartige Bilder im filmischen Abgesang auf die schönste Stadt der Welt („Das Venedig Prinzip“, am 09.03., um 11 Uhr).

Auch in diesem Jahr hat die dreiköpfige Jury zwei Preise zu vergeben. Der Nonfiktionale-Preis in Höhe von 2.000 Euro geht an einen herausragenden, thematisch relevanten Film. Der von ARRI Lighting Solutions gestiftete Kamerapreis zeichnet die besonders gelungene visuelle Gestaltung eines Films aus. Überdies vergibt, nun schon zum zweiten Mal, eine Schülerjury vom Gymnasium Bad Aibling den Aiblinger Bürgerpreis.

Zur festlichen Eröffnung am 7. März, um 19.30 Uhr sind alle herzlich ins Aibvision Filmtheater (Bahnhofstraße 15, Bad Aibling) eingeladen. Alle anderen Filme – bis auf die zwei Junge-Doks-Schülervorstellungen am Donnerstag- und Freitagvormittag – finden wie gewohnt im traditionsreichen Lindenkino (Lindenstraße 8) statt.

Weitere Informationen zum Festival unter www.nonfiktionale.de

Mahnwache Fukushima

11. März 2013
18:00bis19:00

Mahnwache zum 2. Jahrestag von Fukushima

Rosenheim, Max-Josefs-Platz. Ähnlich wie in den letzten Jahren.

Veranstalter: Attac Rosenheim

AnsprechpartnerIn: M i c h a e l S c h n i t k e r

www.attac-rosenheim.de, info@attac-rosenheim.de

Telefon: 0175 591 3249

Filmprojekt: Leben mit der Energiewende

3. März 2013
11:00bis13:00

Kino Bad Endorf

Regisseur Frank Farenski wird den Film kurz einleiten, nach der Vorführung steht er für eine Diskussion zur Verfügung.

Immer wieder musste Fernsehjournalist Frank Farenski feststellen, dass über die Energiewende nur selten objektiv und ausgewogen berichtet wurde. Vor allem die Photovoltaik geriet in Misskredit: Sie sei zu teuer und könne keinen nennenswerten Beitrag zur Stromversorgung leisten. Diese fehlerhafte Berichterstattung motivierte Journalist Frank Farenski, eine 90-minütige Doku zur Energiewende zu produzieren.

Der Film

Anhand von Interviews mit Experten der Solarbranche, kritischen Stellungnahmen und politischen Hintergrundinformationen zeigt Farenski, wie die deutsche Energiepolitik die Interessen der Bürger verrät und den Verbraucher unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energien zu hohe Kosten aufhalst. Zudem zeigt der Film technische Lösungen zur Energiespeicherung und erklärt wie Netzstabilität erreicht werden kann.

Open Source

Um eine große Verbreitung zu erreichen steht das Material ohne jede Einschränkung kostenlos zur Verfügung. Öffentliche Vorführungen und Nutzung sind ausdrücklich erwünscht. Der Kino-Eintritt kostet 1,68 Cent – dies entspricht der letzten Erhöhung der EEG-Umlage für den Ausbau erneuerbarer Energieträger.

Finanzierung

Die Kinovorstellungen zum Preis von 0,0168 € werden u.a. aus den Lizenzeinnahmen für den Film finanziert. Es soll keine Barriere geben bei Interesse den Film zu sehen. Dies ist Teil des Konzeptes, nämlich alle Medien von „Leben mit der Energiewende“ frei anzubieten.

DE 2012, 90 Minuten Regie: Frank Farenski, Kamera: Felix Peschko

„Ausbau A8 – Wie viel Autobahn brauch‘ ma wirklich?

26. Februar 2013
20:00bis22:30
Logo Bürgerinitiative

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Die landkreisübergreifende

Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“

lädt zu einer Versammlung ein und begrüßt
im Gasthof Post in Rohrdorf zum

Thema „Ausbau A8 – Wie viel Autobahn brauch‘ ma wirklich?“

Die SPD-Landtagsabgeordnete Maria Noichl ist die erste Rednerin und wird
dabei besonders auf den Aspekt Flächenfraß und die Folgen für Landwirtschaft
und Tourismus eingehen.

Anschließend informieren Josef Fortner und Günter Wolf als Mitglieder der
Bürgerinitiative zum Thema Lärmschutz und Planfeststellungsverfahren.

Es wird auch eine moderierte Diskussion zu Fragen aus dem Publikum geben. Alle Anwohner und  Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

mehr unter: www.A8-buerger-setzen-grenzen.de

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