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Archiv: Mai 2012

Energiewende Sommerfest

16. Juni 2012
15:00bis20:00

Eine im Jahr 2004 gebaute Bürgersolar-Anlage auf dem Dach der Schäferei Wiesheu hat seine Investitionskosten nahezu eingefahren und wir wollen der Bevölkerung diese rentable 30 kW-PV-Anlage beispielhaft als eine unter Vielen im Rahmen der bundesweiten Solarwoche zeigen.

Daher laden die Bürgersolarkraftwerk Riedering / Söllhuben gemeinsam mit dem Rosenheimer Solarförderverein bei jeder Witterung für 16. Juni zu einem Energiewende Sommerfest in die  Schäferei Wiesheu, Schaideringer Str. 5, bei Söllhuben ein.

In der Scheune spielt die Band Nord-Süd-Gefälle unter der Leitung von Angela Werner mit Musikern aus unserer Region zum Zuhören aber auch zum Mittanzen auf.

Musikstil: Cover-Songs aus Rock, Pop, Blues, Songs aus aktuellen Charts  und Oldies, eigene Songs und Balladen

Für Speis und Getrank ist ebenfalls gesorgt.

Die Veranstalter würden sich freuen viele Mitglieder, Anteilseigner, Freunde und Bekannte aber auch viele Interessierte aus dem Landkreis begrüßen zu dürfen und freuen uns alle auf einen kurzweiligen Nachmittag.

Eintritt frei

Rosolar eV &
Bürgersolar Riedering

„Die alltägliche Krise – unsere Lebensmittel“

15. Juni 2012
20:00bis22:30

Die alltägliche Krise – unsere Lebensmittel (Vortrag mit Gespräch)

Was steckt in unserer Nahrung? Wie gesund sind unsere “Lebensmittel”?

Dazu informiert Andreas Scheibner, seit vielen Jahren bei Greenpeace Rosenheim aktiv.

Das Referat findet statt im „Z“, Rosenheim, Innstr. 45a. Der Eintritt ist frei.

Reihe „Krisen“: „Klima-Killer Konzerne“

8. Juni 2012
19:30bis22:00

Attac Rosenheim präsentiert in der Reihe „Krisen“ im „Z“ (Innstr. 45a, Rosenheim) den Vortrag:

„Die Krise der Klimapolitik“.
 
Basierend auf dem ISW-Report „Klima-Killer Konzerne“ analysiert Franz Garnreiter die Klima- und Energiepolitik der Gegenwart.
 
Während die Ressourcen zu Ende gehen und manchen Ländern buchstäblich schon das Wasser bis zum Halse steht, sorgen sich die Herrschenden viel mehr das Wohlergehen der Konzernwirtschaft als um eine grundlegende Lösung des Rohstoff- und Umweltproblematik. Gerade angesichts des Themas „Große Wirtschaftskrise“: Der Aufschwung ist wichtiger als alles andere. Verheerende Staatsverschuldung: kein Geld da für staatliche Klimapolitik. Allgemeine Nachfrageschwäche: Das Ende der Wegwerfgesellschaft muss warten. So lange der Kapitalismus nicht überwunden ist, wird durch das Herumdoktern keine der vielen Krisen nachhaltigt bewältigt werden.
 

Referent: Franz Garnreiter (Volkswirt und Mitarbeiter beim ISW, dem Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München).

„Barfuss durch Hiroshima“

3. Juni 2012
19:00bis21:30

„Barfuss durch Hiroshima“  (Animations-Film)

Am Sonntag den 03.06. zeigt die Infogruppe Rosenheim im Rahmen des politischen Films (jeden ersten Sonntag im Monat im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a) den Film „Barfuss durch Hiroshima“.

Dieser basiert auf dem mehrteiligen Manga-Comic des japanischen Zeichners Keiji Nakazawa und erzählt das Überleben des sechsjährigen Gen Nakaoka nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima.

Der Zeichner hat in dem Comic seine eigenen Kindheitserinnerungen an Hiroshima und die Atombombe verarbeitet.

Keiji Nakazawa war sechs Jahre alt, als die Atombombe auf seine Heimatstadt Hiroshima fiel. Sein Vater und zwei Geschwister kamen um, er selbst erkrankte später an Leukämie, seine Mutter starb an der Strahlenkrankheit. „Nakazawa erzählt […] alles andere als eine Opfergeschichte. Sein Zorn richtet sich nicht gegen die Amerikaner, sondern gegen die japanischen Militärs. Kriegsverbrechen an Chinesen werden gezeigt, auch die Verschleppung von tausenden Koreanern wird thematisiert. Die Militärs täuschen das Volk über die tatsächliche Lage und lassen es hungern. […] Die Komplexität der Figuren in diesem Manga ist außergewöhnlich. Keine Lichtfiguren, sondern Menschen agieren, die dem Druck der Verhältnisse immer wieder erliegen. Diese moralfreie Psychologie überzeugt vor allem bei der Anlage der Hauptfigur Gen. Sein Nachplappern des Rassismus und der Kriegspropaganda werden nie mit dem Hinweis auf sein Alter abgefedert. Umso prägnanter erscheinen die Einsichten, die das Kind gewinnt – viel zu früh.“ (taz) .

Das Z ist ab 18 Uhr als Infoladen geöffnet, der Film beginnt um 19 Uhr. Ab 18:30 organisiert das Montagsplenum eine VoKü (veganes Essen gegen Spende). Der Eintritt ist frei.

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Land der Toten“

11. August 2012
20:00bis22:30

Juma-Films 4. Beitrag zur Reihe “Krisen”. In der Sommerpause begibt sich Juma-Film in die geschmacklich zweifelhaften Gebiete des Trash-/Zombie-/Splatterfilms:

„Land der Toten“: der vierte Zombie-Films des Amerikaners George A. Romero, bekannt für seine sozialkritischen Splatterfilme. In der Satire „Land der Toten“ ist die Menschheit in drei Klassen geteilt: Die Reichen, unter Führung eines Herrn „Kaufman“, lassen es sich in einem großen Luxus-Wohnturm gut gehen. Abgeschottet von der zweiten Klasse, die sich zu Füßen des Turms gegenseitig aufreibt: Angestellte, Soldaten, Familien und sonstiger armer Bodensatz vegetiert zwischen Krankheit, Konkurrenz, Kriminalität und Kampfspielen dahin. Sie dienen als Puffer für die dritte Klasse „Menschen“, die draussen an die Tore klopft: die Überflüssigen, die Unnützen, die Abgeschriebenen, die Hungrigen: Die Zombies. Untote Menschenfresser. Ihnen „gehört“ das weite Land draußen. Und sie hungern nach dem warmen Fleisch der inneren Zirkel. Ein Aufstand liegt in der Luft…

Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Train Choir“

14. September 2012
20:00bis22:30

 Juma-Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort!

Drei Filme US-amerikanischer Regisseurinnen, in denen Frauen in Krisen Stärke zeigen müssen. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“ Dafür großartige Schauspielerinnen, Realismus ohne Effekthascherei, Portraits von Gegenwart und Landschaft, Filmkunst, haufenweise Preise und Festivals. Zwischen den Zeilen politisch. Armut in einem reichen Land.

„Starke Frauen?!“ Teil IX.  Juma-Films 5. Beitrag zur Reihe “Krisen”:

„Train Choir“: die junge Wendy ist mit ihrer Hündin Lucy auf dem Weg nach Alaska, wo angeblich Arbeit in einer Fischfabrik zu finden ist. Sie schläft im Auto und rechnet jeden Tag, ob ihr letztes Geld noch für die Reise reicht. Als das Auto versagt, strandet sie in einer trostlosen Kleinstadt in Oregon. Weder Reparatur noch Hundefutter kann sie sich leisten. Als Wendy auf der Polizeiwache festsitzt, verschwindet die Hündin.

 Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

 

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Winterknochen“

27. Juli 2012
20:00bis22:30

Juma-Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort!

Drei Filme US-amerikanischer Regisseurinnen, in denen Frauen in Krisen Stärke zeigen müssen. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“ Dafür großartige Schauspielerinnen, Realismus ohne Effekthascherei, Portraits von Gegenwart und Landschaft, Filmkunst, haufenweise Preise und Festivals. Zwischen den Zeilen politisch. Armut in einem reichen Land.

Am 27.7.: „Starke Frauen?!“ Teil VIII. Juma-Films 3. Beitrag zur Reihe “Krisen”.

„Winterknochen“ (2010): Ree kümmert sich um ihre zwei jüngeren Geschwister und die psychisch kranke Mutter. Die Familie droht ihr Heim und den angrenzenden Wald zu verlieren, wenn Ree nicht den verschwundenen Vater findet. Authentisches, unter Mitwirkung der Einheimischen entstandenes Portrait der Ozarks in Missouri, einem abgehängten Hinterhof der USA. Animismus, Familienehre, Gewalt, Crystal Meth.

Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Fluß unter Eis“

6. Juli 2012
20:00bis22:30

Juma-Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort!

Drei Filme US-amerikanischer Regisseurinnen, in denen Frauen in Krisen Stärke zeigen müssen. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“ Dafür großartige Schauspielerinnen, Realismus ohne Effekthascherei, Portraits von Gegenwart und Landschaft, Filmkunst, haufenweise Preise und Festivals. Zwischen den Zeilen politisch. Armut in einem reichen Land.

„Starke Frauen?!“ Teil VII. Juma-Films 2. Beitrag zur Reihe “Krisen”: 

„Fluß unter Eis“: Ein Indianerreservat an der Grenze zu Kanada. Die Supermarktangestellte Ray ist mit ihren zwei Kindern allein. Ihr Mann verschwand mit dem Geld, das Ray für ein Trailer Home gespart hat. Weil eine Nachbarin sein Auto findet, kommen die Frauen kurz vor Weihnachten auf eine Geschäftsidee: im Kofferraum lassen sich illegale Einwanderer über den zugefrorenen Fluss ins Land schmuggeln.

Im „Z“ in Rosenheim, Innstr. 45a. Der Link zum Trailer und zu Wikipedia: http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: Spielfilm „Prinsessa“

25. Mai 2012
20:00bis22:30

Juma-Films 1. Beitrag zur Reihe “Krisen” im Z (Innstr. 45a, Rosenheim):

“Starke Frauen?!”, Folge VI. Deutsche Girlgangs Part 2:

“Prinsessa”. Deutschland, 2006; 81 Min.

Yvonne in der Krise. Morgen soll sie in den Knast. Bis dahin muß der letzte Tag genutzt werden. Alle sollen wissen, welche Mädchengang in der Vorstadt das Sagen hat. Ein paar Schläge in der S-Bahn, Silvesterkälte, Berlin. Birgit Grosskopfs Erstlingsfilm. Max-Ophüls-Regiepreis, Nachwuchsfilmpreis First Steps-Award.

Der Link zum Trailer und zu Wikipedia:
http://piratepad.net/tgDl0wOGEC

Reihe „Krisen“: „Weltwirtschaftskrise 2008…2012“

24. Mai 2012
19:00bis22:00

Im Rahmen der Themenreihe “Krisen” im „Z“ (Innstraße 45a). Referat und Diskussion von und mit Leo Mayer, tätig beim Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung und stellvertretender Vorsitzender der DKP.

Seit der Lehman-Pleite 2008 sprechen die Medien über Krisen: Immobilienblase, Finanzkrise der Banken, Schuldenkrise der Staaten. In Wirklichkeit handelt es sich um eine globale Weltwirtschaftskrise. Der herrschende Kapitalismus in seiner aktuellen Form des marktradikalen Neoliberalismus führt global zu einer einseitigen Anhäufung von Werten in Händen der Kapitalisten. Die Löhne sinken. Die Nachfrage trocknet aus. Die Marktwirtschaft ist weltweit aus dem Gleichgewicht. Über Geld und Kapital verfügt nur eine kleine Schicht von Reichen. Alle anderen Bereiche der Gesellschaft verarmen. Mit steigender Tendenz.

Der Kapitalismus selbst produziert seine Wirtschaftskrisen. So wie 1929 mit seiner ebenfalls katastrophalen Staatsverschuldung. Nur ist diesmal die Krise global synchronisiert und massiver. Hinzu kommen Krisen anderer Art in fast allen anderen Bereichen: Klima, Ernährung, Rohstoffe, Artensterben, Politik, Medien und Kriege. Diese Krisen sind ebenfalls begründet durch die rein profitoriertieten, zerstörerischen Eigenschaften des herrschenden gesellschaftlichen Systems. Ein kapitalistischer Ausweg erscheint unmöglich.

Es gilt vor allem die ökonomischen Ursachen zu ergründen und gesellschaftliche Konsequenzen zu ziehen. Leo Mayer meint belegen zu können, dass dies der Sozialismus sein muss: Kein Markt, keine Spekulanten mit 950 Billionen Dollar Derivaten in der Tasche, statt dessen eine Wirtschaftsordnung, die allein dem Menschen verpflichtet ist.

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