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Archiv: Dezember 2011

Analyse zum „Arabischen Frühling“

14. März 2012
20:00bis22:00

Die geplante Veranstaltung von Attac Rosenheim entfällt. Dafür ist im Kath. Bildungszentrum folgendes:

Türen öffnen – im Gespräch mit Muslimen

 

Krieg und Frieden

 

 

Autorenvortrag

 

Hamed Abdel-Samad war während des Aufstandes im Frühjahr 2011 in Kairo. Nun gibt er aus unmittelbarer Anschauung Auskunft über Ursachen, Ausbruch und möglichen Verlauf der arabischen Revolution, die von der bildungshungrigen Generation Facebook getragen wird. Seine Prognose alarmiert und gibt Anlass zur Hoffnung: Denn es liegt nicht zuletzt in der Hand des Westens, ob aus der Auflösung der arabischen Diktaturen die Chance auf ein gedeihendes, blühendes Miteinander von Abendland und Morgenland erwächst – oder ob in den destabilisierten Nationen Bürgerkriege und eine kollabierende Wirtschaft Hunderttausende, ja Millionen junger Menschen auf den Weg nach Norden zwingen, wo sie die überalterten Gesellschaften Europas zu überlaufen drohen. Abdel-Samads Botschaft ist klar: der Westen muss sich wirtschaftlich und politisch engagieren, um den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive zu eröffnen.

 

Hamed Abdel-Samad wurde bei Kairo geboren, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO und als Islamwissenschaftler an den Universitäten Erfurt und München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und Autor. Er zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum und ist gefragter Interviewpartner bei ARD und ZDF.

 

Termin:  Mi, 14.03.12 von 20.00-22.00 Uhr

Gebühr:  EUR 12,00; ermäßigt (Schüler, Stud., grüner Paß) EUR 10,00

 

Referent: Hamed Abdel-Samad, Politik- und Islamwissenschaftler, Autor

 

Ort: Bildungszentrum

Rosenheim

 

Anmeldung: Abendkasse

 

Film „Gekaufte Wahrheit“

5. Februar 2012
10:30bis13:00

„Gekaufte Wahrheit“ – Gentechnik im Machtfeld des Geldes. Eine Filmmatinee im Citydome Rosenheim.

Ein Dokumentarfilm von Bertram Verhaag, über den Einfluss der Gentechnik-Industrie auf die Wissenschaft. Besonders bedenklich erscheint dabei die Unterdrückung kritischer Stimmen.

Mehr Infos auch unter: www.gekauftewahrheit.de

Mitveranstalter und Infostände vor Ort: Initiative Gentechnikfreies Mangfalltal, Zivilcourage Landkreis RO, Bund Naturschutz Kolbermoor und Ro, GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), Greenpeace RO, Attac RO, Interessensgemeinschaft Gesunde Tiere.

Film „Gekaufte Wahrheit“

15. Januar 2012
10:30bis13:00

„Gekaufte Wahrheit“ – Gentechnik im Machtfeld des Geldes. Matinee im Kino (Aibvision / Lindenkino) Bad Aibling.

Ein Dokumentarfilm von Bertram Verhaag, über den Einfluss der Gentechnik-Industrie auf die Wissenschaft. Besonders bedenklich erscheint dabei die Unterdrückung kritischer Stimmen.

Eintrittskarten können ab sofort im Kino Bad Aibling (Bahnhofsstr. 15) erworben werden.

Mehr Infos auch unter: www.gekauftewahrheit.de

Mitveranstalter  und Infostände vor Ort: Initiative Gentechnikfreies Mangfalltal, Zivilcourage Landkreis RO, Bund Naturschutz Kolbermoor und Ro, GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), Greenpeace RO, Attac RO, Interessensgemeinschaft Gesunde Tiere.

 

„Starke Frauen!?“ IV

25. Februar 2012
19:00bis23:00

Samstag, 25.2.2012, 19 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim:

Folge IV: Die Diablo Cody – Nacht.

Diablo Cody ist ein Vorbild für Juma Film. Sie strippt, schreibt, gewinnt den Oscar!

Ein Triple Feature: Drehbücher und Selbstzeugnisse von Diablo Cody (**). – Zwei Filme mit Live-Lesung! Mit viel Glück wird „Hot dish“ serviert, ein Nationalgericht aus Minneapolis, dem Ort der Striplokale.

1. Film: […] USA 2007, 96 Min.: J ist 16, schwanger und nicht auf den Mund gefallen: „They call me the cautionary whale“. Abtreibungsgegner sind auf der Hut: „All babys want to get bored!“ – Zum Glück gibt es da den Ex-Rockmusiker/Werbejingle-Komponisten, der zur Adoption bereit ist. – Oder doch nicht? – Am Schluß beglückt uns ein Gitarrenduo am Gartentor. Oscar für DC.

2. Film: […] USA 2009, 102 Min.: „Jennifer is evil! Really evil, not just high-school-evil!“ Zwei High-School-Freundinnen entzweien sich wegen einer Satanisten-Rockband. Amanda, entsetzt: „You kill people!“ – Megan: „Nooo! I’m killing BOYS!“ Der Film zerreißt Männer, die Kritik zerreißt DC und Regisseurin Karyn K.

Dazwischen eine Lesung aus: Diablo Codys Autobiographie: „Nackt. Ein Enthüllungsroman“

(**) Diablo Cody, geboren am 14. Juni 1978 in Chicago, Illinois, als Brook Busey-Hunt. Autorin, Bloggerin, Oscar-Preisträgerin, Gewinnerin des British Academy Film Awards.

Zunächst wurde sie durch ihre Auftritte in Peepshows und als Striptease-Tänzerin in Minneapolis bekannt, welche sie in ihrem „Pussy Ranch blog“ und in ihren 2006 erschienenen Memoiren „Candy Girl – A Year in The Life of an Unlikely Stripper“ beschrieb. Ihr erstes Drehbuch gewann 2008 den Oscar und bei Cinema for Peace als bestes Skript. Eine Comedy-Drama-Serie (Taras Welten), die auf den Ideen von Steven Spielberg beruht, wird seit Januar 2009 ausgestrahlt.

  

„Starke Frauen!?“ – Filmreihe Teil III

10. Februar 2012
19:00bis23:00

Freitag, 10.2.2012, 19 Uhr, im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim:

Folge III: „Realität, wo bist Du?“

Das Double Feature folgt Frauen, denen die Wirklichkeit verloren geht. Weibliche Workoholics an der Grenze zur Illegalität. Eine Profi-Computerspielerin in Polen und eine zufällige Private-Equity-Kapitalistin in den „blühenden Landschaften“ des deutschen Ostens.

1. Film: […] Japan/Polen, 2001, 106 Min.: Auf der Suche nach dem verborgenen Level droht der Hirntod. Solo-Kriegerin Ash macht sich dennoch auf den Weg, fehlgeleitet von der Sage über König Artus und seine Tafelrunde. „Ballerspiel goes Arthouse“, melancholisch, wortkarg, rätselhaft. Kritik fällt leicht. „Beste Kamera“ bei den Festivals in Sitges und Durban. Regie: Mamoru Oshii.

2. Film: […] Deutschland, 2007, 89 Min.: Ein Heimatfilm (Dessau/Wittenberge/Hannover) über Liebe und Geschäftsbeziehungen. Regisseur Christian Petzold sucht das Ungreifbare zu fassen. Silberner Bär für Nina Hoss als beste Schauspielerin. „Wie gefährlich ist es zu träumen, in den Zeiten des Risikokapitals?“ Laut Spiegel Online ein typischer Petzold-Film, die „so leise, so kunstvoll verdichtet und so wenig authentizitätsheischend“ daherkämen und dennoch die „nervösen Schwingungen im Land“ erfassten wie kaum ein anderer.

  

„Starke Frauen!?“ Filmreihe Teil II

18. Januar 2012
20:00bis23:00

„Starke Frauen!?“  Die Filmreihe von Juma-Film untersucht den meist männlichen Blick auf „starke“ Frauen. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

 J.D. öffnet seine Giftschränke vergessener Filme. –  Ein Begleitprogramm zum Theaterstück „Funny Bunny“, der Farce um drei Profi-Killerinnen, im Wasserburger Narrenkeller (*). Mit Möglichkeit zu Gespräch und Kritik.

Schon die Ankündigungen erregten Sexismus-Debatten, über männliche Dominanz im Film, Ausbeutung usw.

Mittwoch, 18.1.2012, 20 Uhr, im „Z“.

 

Folge II: „Stuntpeople“. Psychotronic Trash.

Ab 18 Jahre. O.m.U.

Der Film: […] USA 2007, 107 Min., Farbe. Das unnennbar Böse fährt einen Chevrolet und will in die geheime Welt der Mädchencliquen eindringen. Genau wie der Regisseur. „Zwei Karosserien veranstalten hier […] Analverkehr.“ (Süddeutsche Zeitung). Aber jenseits der Grenze wartet der Tod… Unendlicher Girltalk kulminiert im „Scream Award“ 2007 für die „Most Memorable Mutilation“ (unvergesslichste Verstümmelung). Soziogramm oder Fetisch-Film?

 

(*) „Funny Bunny“: Groteske von George Masterway um drei Killerinnen und ihr Opfer, den Macho-Star einer Vorabend-Arztserie. Aus der Werbung: „Die erste Popcorn-Krimikomödie Deines Lebens! Was passiert wenn zwei Hausfrauen auf Abwegen, eine sehr ambitionierte Jungschauspielerin, ein Sascha Hehn für Arme und das Hörnchen aus Ice-Age – in Verkleidung eines abgehalfterten Hoteldieners – in einem zweifelhaften Stundenmotel aufeinander treffen? Was wird aus der Walnuss, der Banane und dem Mordauftrag – und vor allem: Wer lebt am Ende dieses Tages noch? Schräg, frech, voller Anspielungen und vor allem: witzig!“

Es spielen: Christl Bergmeier, Norma Fritsch, Jutta Schmidt, Peter Fritsch und Justus Dallmer.

Regie: Constanze Baruschke. Aufführungen: 13., 14., 15., 21., 22. Januar im Narrenkeller Wasserburg. Infos: www.das-narrenschiff.de

 

„Starke Frauen!?“ Filmreihe Teil I

6. Januar 2012
19:00bis23:00

„Starke Frauen!?“  Die Filmreihe von Juma-Film untersucht den meist männlichen Blick auf „starke“ Frauen. Im „Z“, Innstr. 45a, Rosenheim.

 J.D. öffnet seine Giftschränke vergessener Filme. –  Ein Begleitprogramm zum Theaterstück „Funny Bunny“, der Farce um drei Profi-Killerinnen, im Wasserburger Narrenkeller (*). Mit Möglichkeit zu Gespräch und Kritik.

Schon die Ankündigungen erregten Sexismus-Debatten, über männliche Dominanz im Film, Ausbeutung usw.

Mittwoch, 6.1.2012, 19 Uhr:  Folge I: „Desert Rage“.  Zwei Filme, sechs Frauen.

Psychotronic Trash. Ab 18 Jahre.

1. Film: […] USA 1966, 83 Min., Schwarzweiß. Drei Stripperinnen jagen in ihren Porsches in die Wüste. Dort soll ein Schatz versteckt sein. Doch die Einheimischen (Männer) steh’n dem Geld im Weg… „The sweetest kittens have the sharpest claws!“ Ein Lieblingsfilm von John Waters: „The best movie ever made. I got a job as a film reviewer in a local newspaper for the sole purpose of raving about the film. If there is such a thing as a film being a bad influence on youth, here was the perfect example.“ (Shock Value, 1981)

2. Film: […] USA 2009, 102 Min., Farbe. Scheint wie Remake, Hommage und Parodie: Geldgierige Frauen geh’n über Leichen – nur mehr Farben, mehr Computereffekte, schwerere Waffen. „A pure exploitation pic — chicks, boobs, guns and bad guys“ (Daily Variety). „Diese eiskalt berechnete Männerfantasie aus Lesben-Action, Catfights und Wet-T-Shirt-Contest ist stellenweise nur schwer erträglich […], dabei sichtlich um Rasanz bemüht, letztlich aber einfach nur geschmacklos und dreist wie peinlich.“ (Moviepilot.de)

(*) „Funny Bunny“: groteske Farce von George Masterway um drei Profi-Killerinnen und ihr Opfer, den Macho-Star einer Vorabend-Arztserie. Aus der Werbung: „Die erste Popcorn-Krimikomödie Deines Lebens! Was passiert wenn zwei Hausfrauen auf Abwegen, eine sehr ambitionierte Jungschauspielerin, ein Sascha Hehn für Arme und das Hörnchen aus Ice-Age – in Verkleidung eines abgehalfterten Hoteldieners – in einem zweifelhaften Stundenmotel aufeinander treffen? Was wird aus der Walnuss, der Banane und dem Mordauftrag – und vor allem: Wer lebt am Ende dieses Tages noch? Schräg, frech, voller Anspielungen und vor allem: witzig!“

Es spielen: Christl Bergmeier, Norma Fritsch, Jutta Schmidt, Peter Fritsch und Justus Dallmer.

Regie: Constanze Baruschke. Aufführungen: 13., 14., 15., 21., 22. Januar im Narrenkeller Wasserburg. Infos: www.das-narrenschiff.de

Erneuerbare Energien zweitwichtigster Energieträger

Der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland stieg im Jahr 2011 auf 19,9 Prozent. Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. weiterlesen… »

Herderbach-Umbau in Rosenheim: Kahlschlag am Friedhof?

Nach der aktuellen Planung für den Umbau des Herderbach-Oberlaufs sollen rund um den Rosenheimer Friedhof insgesamt 94 Bäume fallen. Viele wertvolle ältere Exemplare wären davon betroffen, zum Beispiel in der Nähe der Herbststraße, wo schon der Sturm im Sommer große Lücken gerissen hat. Aber auch östlich des Friedhofes sind viele Fällungen geplant. Die Baumaßnahmen am Herderbach-Oberlauf eröffnen städtebauliche Verbesserungsmöglichkeiten insbesondere für Fußgänger und Radfahrer; diese werden bisher leider nicht genutzt.

Der Bund Naturschutz fordert daher – wie viele Bürger – eine Überarbeitung der Planung.

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Schutz des Chiemsee-Achendeltas für Natur und Mensch

6. Dezember 2011
19:30bis22:30

Lichbildervortrag von Michael Lohmann- LBV:

– Verlagerung der TAL-Ölwehr aus der Kernzone
– Verlagerung einer Stromleitung aus der Kernzone
– Verlagerung der Jagd aus der Kernzone (Seeadler-Horstschutzzone?)
– das Dilemma der Kiesentnahme
– Fließkraftwerke in der Ache?
– Radler als Ranger-Ersatz?
– Achendelta- und Naturparkpläne des Ökomodells
– Studienprojekt Kormoran
– Erfahrungen mit Verbänden und Behörden.

Gaststätte Flötzingerbräu, Kaiserstraße 5,  Rosenheim

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