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Archiv: November 2011

Schutz des Chiemsee-Achendeltas für Natur und Mensch

6. Dezember 2011
19:30bis22:30

Lichbildervortrag von Michael Lohmann- LBV:

– Verlagerung der TAL-Ölwehr aus der Kernzone
– Verlagerung einer Stromleitung aus der Kernzone
– Verlagerung der Jagd aus der Kernzone (Seeadler-Horstschutzzone?)
– das Dilemma der Kiesentnahme
– Fließkraftwerke in der Ache?
– Radler als Ranger-Ersatz?
– Achendelta- und Naturparkpläne des Ökomodells
– Studienprojekt Kormoran
– Erfahrungen mit Verbänden und Behörden.

Gaststätte Flötzingerbräu, Kaiserstraße 5,  Rosenheim

Schwarz-Gelb will Solarförderung drastisch kürzen

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will die Solar-Förderung 2012 drastisch kürzen. Der Ausbau soll auf 1.000 Megawatt pro Jahr reduziert werden, das würde einen Rückgang des Photovoltaikvolumens um rund 85 % gegenüber dem  für 2011 erwarteten Wachstum entsprechen. Die maßgebliche Koalitionsarbeitsgruppe Energie von Union und FDP hat bereits beschlossen, den Ausbau der Photovoltaik ab 1. Juli 2012 auf 1.000 MW pro Jahr zu begrenzen.  weiterlesen… »

Verträgt Rosenheim Hochhäuser?

24. November 2011
20:00

Ein Investor plant anstelle des alten Capitol-Kinos ein spektakuläres Hochhaus und löst damit eine heftige Diskussion aus.
Der Rosenheimer Stadtrat beschließt mehrheitlich die Idee weiterzuverfolgen und einen Bebauungsplan aufzustellen. Und wer fragt die Öffentlichkeit?
Die Veranstalter von „Reden über Rosenheim“ setzen ihre Reihe zu Fragen der Stadtentwicklung mit diesem Thema fort und stellen die kontroversen Ansichten dazu im Rahmen einer Podiumsdiskussion gegenüber.

Gespächsteilnehmer:

Herbert Borrmann, Helmut Cybulska, Dierk Brandt, Rainer Heinz, Dr.Helmut Klarer,Franz Lukas

Die Leitung der Gesprächsrunde hat Ursula Ammermann,
Lehrbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung LMU München

DIe Veranstaltung findet im Haus der Vereine in Rosenheim statt.
24.Nov 2011, um 20 Uhr.

Photovoltaik – Zubau 2011

Mit großem Engagement haben die Bürger im Rosenheimer Land in den ersten neun Monaten 2011 die Energiewende nach vorne gebracht. Gerade bei der Photovoltaik zeigt sich, dass viele Bürger die Notwendigkeit aus den fossilen Energien und der Kernenergie auszusteigen erkannt haben. Gleichzeitig sehen sie in den erneuerbaren Energietechnologien eine gute Möglichkeit Geld gewinnbringend anzulegen. Mit dieser Geldanlage fördern sie die regionale Wirtschaft und leisten einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.

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Vortrag „Energie aus der Region für die Region“

16. November 2011
20:00bis22:00

Der Umbau unseres Energiesystems bietet die Chance, zukünftig stärker auf regional verfügbare Energiequellen zu setzen. Damit einher gehen Aufträge an das lokale Handwerk und Steuereinnahmen für die Kommunen.

Dieser Vortrag gibt einen Überblick zum Themenbereich, Beispiele aus der Region werden vorgestellt und Sie bekommen Tipps, wo man sich näher informieren kann.

Veranstaltungsort: Gasthof Neuwirt (Nebenzimmer), Bahnhofstraße 10, 83052 Bruckmühl

„Slowfood“-Vorstellung

2. November 2011
19:00bis21:30

Mittwoch, 2. November, 19 bis 21 Uhr im Bildungswerk Rosenheim: Slowfood-Vorstellung bei „1001 Nacht mit Hunger verbracht – das Märchen von billigen Lebensmitteln“

Das Convivium und einige Fördermitglieder stellen Slowfood vor. Ebenso soll ein kurzer Film das Thema erklären. Kostproben, kurze Vorträge und eine gemeinsame Tafel im Bildungszentrum Rosenheim sollten helfen, die Idee von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln weiter zu verbreiten.

Moderation: Helmut Türk-Berkhan, Attac Rosenheim

 http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/chiemgau_rosenheimer_land/termine/

Finissage

6. November 2011
14:00bis17:00

Städtisches Museum

Die Architekten der ausgestellten Projekte und des RosenheimKreises sind vor Ort zur Diskussion.

Eintritt frei, Spende willkommen

Veranstalter: Rosenheimkreis e.V.

Wie kaputt ist unser Grün

3. November 2011
19:00bis21:00

Künstlerhof, Ludwigsplatz 15

Vortrag von Dieter Wieland, vielfach ausgezeichneter Dokumentarfilmer und Autor, bekannt durch seine Filmreihe »Topografie«, von der ab 1972 150 Filme im Bayerischen Fernsehen gesendet
wurden; u. a. Oberbayerischer Kulturpreis 2011 des Bezirks Oberbayern als »Wegbereiter des Denkmalschutzes und scharfer Kritiker der Flurbereinigung«.

Einführung:

Alois Juraschek (Baudirektor Landratsamt Rosenheim)

Eintritt frei, Spende willkommen

Veranstalter: Rosenheimkreis e.V.

Rosolar Jahreshauptversammlung

10. November 2011
20:00bis22:00

Liebe Mitglieder,

wir laden euch herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung 2011 im Mailkeller, Schmettererstraße, Rosenheim.

Tagesordnung:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bericht des Schatzmeisters
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Neuwahl des Vorstandes
  5. Neue EE-Projekte im Rosenheimer Land mit anschließender Diskussion – Vorschläge gerne mitbringen –
  6. Sonstiges

Film + Vortrag „FRISCH AUF DEN MÜLL“

16. November 2011
19:00bis22:00
Filmvorführung (45 Min.) im Katholischen Bildungszentrum, Rosenheim, Pettenkoferstraße.Im Anschluß an den Film liest Stefan Kreutzberger, Autor von: Die Essensvernichter: Taste the Waste – Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist (Kiepenheuer & Witsch) aus seinem Buch und steht für ein Gespräch zur Verfügung.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe: „1001 Nacht mit Hunger verbracht – das Märchen von billigen Lebensmitteln“, organisiert von Bildungswerk, Weltladen und Attac Rosenheim. Gleichzeitig läßt sich die Ausstellung „Abgeerntet – Wer ernährt die Welt“ des INKOTA-Netzwerks (Mitglied von Attac Deutschland) besichtigen. 

Hier eine Besprechung der Langfassung des Films TASTE THE WASTE (unsere Version, FRISCH AUF DEN MÜLL, dauert 45 Minuten):

Hätten mahnende Kinofilme unmittelbare Auswirkungen auf unser Konsumverhalten, müsste einem angesichts der aktuellen Fülle an Dokumentationen zum Themenspektrum „Ökologie und Ernährung“ um die Zukunft des Planeten nicht bange sein.Valentin Thurn beschäftigt sich in seinem Film mit den Unmengen an Lebensmitteln, die in der westlichen Welt produziert und systematisch auf den Müll geworfen werden, bevor sie überhaupt auf die Tische der Verbraucher gelangen.Er beginnt seine Reise rund um den Globus bei jugendlichen Mülltauchern in Wien, die allabendlich die Container von Supermärkten nach Essbarem durchstöbern („containern“ genannt), führt am Beispiel eines französischen Geschäfts vor, wie generalstabsmäßig tadellose Produkte schon vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums entsorgt werden, zeigt, wie afrikanische Bananen-Bauern um ihre Existenz kämpfen, weil ihre Früchte nicht den EU-Normen entsprechen und stellt schließlich zaghafte Versuche wie „Community Supported Agriculture“ oder „City Gardening“ in New York vor, die dem grassierenden Irrsinn etwas entgegen zu setzen versuchen.

Mit den Lebensmitteln, die in Europa und den USA im Müll landen, so erfährt man auf einer eingeblendeten Schrifttafel, ließe sich der Hunger in der Welt problemlos stoppen.  Auch der Klimawandel fiele weit weniger extrem aus.

Dabei geht es dem Autor nicht um das weggeworfene Schulbrot, sondern um ein von den Industrie-Nationen errichtetes System der Verschwendung. So wird hierzulande jede zweite, eigentlich einwandfreie Kartoffel bereits bei der Ernte aussortiert, weil sie in puncto Form und Größe nicht der Norm entspricht. Bei anderen Feldfrüchten sieht es kaum anders aus. Dass krumme Gurken trotz gelockerter EU-Norm nicht in den Handel gelangen, hat vornehmlich damit zu tun, dass gerade Exemplare nun mal Platz sparender zu verpacken sind.

Der Film kommt ohne Kommentar aus. Anders als Ministerin Aigner im Interview, für die nicht Handelsketten oder EU-Vorgaben die Verantwortung tragen müssen, sondern die Verbraucher: weil der Kunde z.B. erwartet, dass Bäckereien auch kurz vor Ladenschluss noch das komplette und möglichst frische Sortiment bereit zu halten hat – was tatsächlich dazu führt, dass 20 Prozent der täglichen Produktion auf dem Müll landen.

Valentin Thurn hat bereits mehrere Reportagen zu diesem Thema gedreht; auch „Taste the Waste“ wurde bereits 2010 in einer gekürzten Fassung („Frisch auf den Müll“) im Fernsehen ausgestrahlt. Es gelingt ihm, die Lebensmittelverschwendung in all ihrer globalen Komplexität darzustellen. Am sinnfälligsten wird die Absurdität in einer Sequenz, in der eine aus Kamerun stammende Frau, die für die gemeinnützige Pariser Tafel arbeitet, auf Geheiß ihres Chefs eine Packung mit unversehrten Brechbohnen aus Kenia in den Müll werfen soll, weil die aufgedruckte Haltbarkeitsfrist in Kürze abläuft. Filmisch ist das Ganze eher reportageartig als cineastisch aufbereitet, wobei die Kamera immer wieder Lastwagen einfängt, die Tonnen von Lebensmitteln auf Deponien entsorgen, Müllcontainer voll bester Nahrung und tropfende „Abfall“-Pressen voller „Waste“.

 
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