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Archiv: August 2011

Austausch zum Plan: Energiewende in RO / Happinger See

30. August 2011
19:00bis22:00

Zusammenfassung: Attac RO lädt ein.
1) um das weitere Vorgehen zu besprechen, wie sich eine Energiewende in Rosenheim vorantreiben läßt.
2) bei Bedarf läßt sich auch noch das Thema „Hotelbauplan durch Kathrein am Happinger See“ besprechen.
Grüße, Justus Dallmer

[Hier die Einladung von Michael Schnitker, Attac:]

Liebe Freundinnen und Freunde,

1.) wir hatten beschlossen [Justus Dallmer: Ich denke, er spricht für Attac. Attac hatte das jedenfalls beschlossen.], in den Bürgerversammlungen in Rosenheim Anträge zu stellen, die Energiewende in Rosenheim umzusetzen. Die Rückmeldung ist bisher doch sehr dünn.

Markus Dick und Michael Schnitker laden deshalb alle Interessierten ein, sich konkret an der Umsetzung zu beteiligen. Deshalb laden wir ein am Dienstag, den 30.8.11 19 Uhr in den Mailkeller, Schmetterer Str.

Wir wollen überlegen, wer an welcher Bürgerversammlung teilnimmt und unseren Antrag vorbringt. Am 6.9. muß der 1. Antrag bei der Stadt sein.

2.) Wir bieten ausserdem an, ab 20 Uhr sich über das Thema Kathrein/Happinger See zu unterhalten, um eine Initiative von Sonja [Attac RO. – J.D.] aufzunehmen.

Mit solidarischen Grüßen
Michael

Film „Plastik – Billiger Stoff, hoher Preis“

4. September 2011
19:00bis22:00

Greenpeace Rosenheim zeigt einen Film in der Vetternwirtschaft. „PLASTIK – Billiger Stoff, hoher Preis“.

Ab 20 Uhr. Eintritt frei!

Vorher (ab 19 Uhr): Volksküche (gegen Spende) und zwar gibt es Reis mit Ratatouille (vegan).

 

Am Sonntag, dem 4.9., beschäftigt sich Greenpeace Rosenheim in der Vetternwirtschaft mit dem Thema Recyling. An Hand einer Vorführung des Films „Plastik – Billiger Stoff, hoher Preis“ von Bertram Verhaag werden Ideen zu (Plastik-) Recycling…, Wiederverwendung und das „Cradle to Cradle“-Prinzip vorgestellt. — Der Film startet um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
 
Zuvor, ab 19 Uhr, serviert wieder das Montagsplenum seine günstige „Volksküche“: Veganes Essen gegen Spende.
 
Greenpeace fordert, dass längere Lebensdauer, Mehrweg oder Recycling-Materialien die Regel werden, egal ob bei Handys, Papier, Kleidung oder Plastik. Dabei sollte jeder verwendete Stoff ungiftig sein und die Einzelbestandteile eines Produktes voneinander trennbar sein. Nur so können sie als hochwertiger Rohstoff wiederverwendet oder als verrottbarer Stoff in den Kreislauf zurückgegeben werden.
 
Denn gerade für Plastik gilt: Der größte Vorteil der Kunststoffe, nämlich unvergänglich zu sein, ist auch ihr größtes Problem. Berge von Plastikmüll haben sich angehäuft. Jedes Jahr kommen 240 Millionen Tonnen Plastik hinzu. Die meisten davon bleiben Hunderte von Jahren erhalten und geben über die Zeit viele ihrer oft hormonell wirksamen Zusatzstoffe an die Umwelt ab. Verteilt durch Wind, Wasser oder illegale Müllentsorgung im Meer finden sie sich heute auf unserem ganzen Planeten, selbst in zivilisationsfernen Meeresregionen. Eisbären sind heute mit Weichmachern aus den 60er Jahren belastet.

 

Im Pazifik, ca. 2000 km nordwestlich von Hawaii, hat sich ein „Müllstrudel“ versammelt: Dort schwimmt ein Teppich aus Plastikpartikeln, der die Größe Mitteleuropas hat; auf jedes Kilo Plankton kommen sechs Kilo Plastikmüll. Bis zur Zersetzung werden Meerestiere diese Partikel schlucken und daran verenden.

Diese alarmierenden Fakten haben auch die EU-Kommission zum Nachdenken gebracht, über eine Steuer auf Plastiktüten oder sogar ein komplettes Verbot.

Die beste Lösung sollte mithilfe der EU-BürgerInnen erarbeitet werden. Alle EuropäerInnen wurden von der EU-Kommission dazu aufgerufen, bis Anfang August an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Dort sollten sie ihre Meinung zur Plastiktüten-Problematik kundtun und Anregungen dazu geben, wie z.B. besser auf biologisch abbaubare Verpackungen aufmerksam gemacht werden kann. [Nur Ersatzstoffe statt Verzicht auf Verpackungen war natürlich gar nicht mein Fall! Justus Dallmer] 

Natürlich stand diese Möglichkeiten auch den einschlägigen Lobbygruppen offen, die zusätzlich hinter den Kulissen die EU-Kommission zu bearbeiten pflegen. Lobbycontrol schätzt die Zahl der Lobbyisten in Brüssel auf 17.000.

Greenpeace Rosenheim hofft, dass bis zur Filmvorführung schon erste Ergebnisse zu dieser Umfrage vorliegen werden (ja, es gibt eine Reaktion: Siehe Kommentar 2 !! – Justus)

Tipps zum Einsparen von Öl unter:
http://blog.greenpeace.de/blog/2010/07/12/10-moeglichkeiten-den-oelkonsum-reduzieren/

Weitere Informationen zur Aktion der EU unter:

http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/eu_erwaegt_plastiktueten_verbot/
http://ec.europa.eu/yourvoice/consultations/index_de.htm

Zum Film unter:
http://www.denkmal-film.co

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